Zuletzt aktualisiert am 20. Juli 2020 um 10:48

Lieblingswanderwege in der Eifel. Die Eifel ist ein Wanderparadies mit Unmengen an ausgeschilderten Wanderwegen für Halbtages-, Tages- und auch Mehrtagestouren. Ich persönlich tue mich ja immer etwas schwer damit, einen Weg als meinen Lieblingswanderweg zu bezeichnen. War nun der Grafschaftspfad schöner als der Felsenweg oder ist doch der Höhlen und Schluchtensteig der Schönste? Weil ich mich da immer nicht entscheiden kann, habe ich einfach mal meine BloggerkollegInnen nach ihren Lieblingswegen gefragt.

Viel Spaß

Marie von Senioren um die Welt: Wandern rund um den Rursee

Round up Eifel: 7 Blogger verraten ihre Lieblingswanderwege 2

Der Rursee

„Vor mehr als 30 Jahren kamen wir an den Rursee im Nationalpark Eifel, weil es dort die Möglichkeit gab, unser Segelboot unterzubringen. Wir segeln zwar immer noch, aber wichtiger ist mir inzwischen die Schönheit der Landschaft rund um den See und die vielen Möglichkeiten des Wanderns. Mein Lieblingsweg ist der Weg immer entlang des Rursees von Eschauel nach Schwammenauel. Er dauert pro Strecke etwa eine Stunde, wenn man nicht zwischendurch auf einer der vielen Bänke eine Ruhepause einlegt, um den See und die Landschaft zu betrachten. Zurück nach Eschauel kann man entweder wieder am Rursee entlang gehen oder mit dem Schiff fahren. Selbst an Wochenenden trifft man nicht allzu viele Leute.
Mir gefällt an diesem Wanderweg, dass man immer neue Ausblicke auf den See hat. Hinter jeder Biegung eröffnen sich neue Aspekte des Sees und der Landschaft ringsherum. Es ist egal, in welcher Jahreszeit man den Weg geht, ob im Frühling, Sommer oder Herbst, es ist jeweils sehr abwechslungsreich. Im Frühling ist das erste zarte Grün der Blätter zu sehen, im Sommer die vielen Boote auf dem Wasser und im Herbst das schöne bunte Laub. Sogar im Winter hat der Wanderweg seinen Reiz. Jeder Aufenthalt dort ist wie ein Urlaubstag.“
 Beiträge zum Thema „Rursee“ sind:

Über Marie
Marie bereist seit rund 55 Jahren die Welt, seit einigen Jahrzehnten häufig mit ihrem Mann Werner. Besonders fasziniert haben sie immer wieder Birma/Myanmar und seit letztem Jahr auch der Iran. Auf Senioren um die Welt   schreibt sie seit 2018 über ihre Reisen, damals und heute.

Jenny von OutdoorglückEifelschleife – Kakushöhle und Kartsteinhöhe

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Eifelschleife – Kakushöhle und Kartsteinhöhe

Es ist gar nicht so leicht, die eine Lieblingswanderung in der Eifel zu finden. Es gibt einfach zu viele, schöne Wanderungen dort. Da wir gerade eine der 94, neu gestalteten, Eifelschleifen gewandert sind, und ich diese einfach super schön fand, habe ich mich für die „Eifelschleife – Kakushöhle und Kartsteinhöhe“ entschieden.

Gestartet sind wir in Zingsheim auf dem Parkplatz an der Gemeindeverwaltung. Hier findet man auch gleich die richtig gute, neue Beschilderung der Eifelschleifen, die durch die ganze Wanderung führt. Verlaufen ist praktisch unmöglich.

Vom Startpunkt aus geht es ein kurzes Stück durch den Ort und anschließend wandert man hinein, und durch, Felder. Ein erstes, kleines Highlight auf der Wanderung ist der Dreimühlenhof. Hier gibt es eine schöne Wanderrast mit Blick auf den Hof und Esel, Ziege und Pony. Kurz nach dem Dreimühlenhof folgt auch gleich das zweite Highlight, die Kakushöhle. Schaut euch diese unbedingt in Ruhe an, es lohnt sich.

Oberhalb der Kakushöhle geht es wieder in die Felder Richtung Weyer und dort vorbei an der Kirche St. Cyriacus. Über eine Anhöhe wandert man durch ein kleines Waldstück wieder hinaus auf die Felder, von denen man eine unglaubliche Weitsicht in die Eifellandschaft hat! Mit diesen tollen Aussichten geht es nun wieder zurück nach Zingsheim.

Auch wenn sich das Wandern durch die vielen Felder eintönig anhört, dass ist es definitiv nicht. Gerade das hat mir an der Wanderung auf dieser Eifelschleife besonders gut gefallen. So hat man einfach immer tolle Aussichten genießen können.

Über Jenny
Jenny ist Outdoorbloggerin und auf ihrem Blog OutdoorGlück geht es um ihre Lieblingsoutdooraktivitäten das Wandern und Mountainbiken. Hauptsächlich ist sie in NRW unterwegs, nimmt euch aber auch gerne mit auf ihre Reisen durch Deutschland und Europa.

 

Sabine von Ferngeweht: Wald und Felsen im Deutsch-Luxemburgischen Naturpark

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Bollendorfer Schweiz

In der südwestlichsten Ecke der Eifel liegt der Deutsch-Luxemburgische Naturpark, der gerade einmal zwei Stunden von Köln entfernt ist. Hier finden sich zahlreiche Wanderwege. Das Besondere an dieser Gegend sind die vielen faszinierenden Felsen, die im Wald „herumliegen“. Je nach Größe kann man sie umrunden, unter ihnen durchgehen oder auf sie hinaufklettern. Wir haben sowohl den deutschen als auch den luxemburgischen Teil des Naturparks erkundet, beide Seiten sind sehenswert. Mein Highlight war die Bollendorfer Schweiz. Sie liegt in der Nähe des kleinen Ortes Bollendorf auf deutscher Seite. Direkt im Dorf beginnt eine rund dreistündige Wanderung, die an vielen Felsen vorbeiführt. Sie ist gut ausgeschildert. Es würde mich nicht wundern, wenn hier Trolle und Elfen zu Hause sind, so verwunschen ist der Wald mit den riesigen Steinen. Es geht durch Felsspalten und auf Felsplatten hinauf. Letztere heißen hier Lay, oft hat man von oben einen schönen Ausblick. Selbst kleine Höhlen dürfen auf der Wanderung nicht fehlen – Kinder haben wahrscheinlich ebenfalls viel Spaß an der Gegend. Aber auch wir konnten uns an den bizarren Felsformationen nicht sattsehen. Ein Ausflug in den Deutsch-Luxemburgischen Naturpark kann gut und gerne mehrere Tage dauern, denn es gibt viel zu entdecken.

Mehr zum Deutsch-Luxemburgische Naturpark gibt es auf dem Blog Ferngeweht zu lesen ((https://www.ferngeweht.de/wandern-deutsch-luxemburgischen-naturpark/)).

Über Sabine
Sabine berichtet auf ihrem Blog Ferngeweht  über Reisen in alle Welt. Dabei stehen Outdoor-Aktivitäten wie Wandern an erster Stelle.

 

Hubert von Travellerblog: Der Bachpfad

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Auf dem Bachpfad

„Es ist heiß. Die Sonne brennt auf mich herunter als ich an diesem Mittag auf dem Wanderparkplatz Bleialf ankomme. Vor liegt der Bachpfad, ein etwa 14 km kurzer Rundwanderweg in der Schneifel, also der Nordeifel. Der Bachpfad gehört zum NaturWanderPark delux, einem Zusammenschluss von mehreren Rundwanderwegen in Deutschland und Luxemburg. Und auf dem Bachpfad werde ich sogar Belgien streifen, nur eine Spuckweite entfernt.
Der Weg startet über eine ehemalige Bahnstrecke, wo Grubenmaterial transportiert wurde – und heute auch als Naturerlebnispfad genutzt wird. Schon zu beginn fällt mir auf, wie gut der Weg ausgeschildert ist, einen Wanderführer benötigt man hier definitiv nicht!
Seinen Namen hat der Bachpfad, weil er im Wegverlauf an Bächen vorbei zieht – wenngleich diese je nach Jahreszeit mal gut, mal weniger Wasser führen ;) Nach anfänglichen schön schattigen Abschnitten wechseln sich bald Sonne und Schatten ab. Vorbei geht es an Buchet mit seinem bekannten Gast Hemingway – und trotz der nur 272 Höhenmeter des Bachpfades bekommst Du unterwegs tolle Weitblicke, wie Du auf dem Bild sehen kannst!
Du liebst die Sonne? Dann kannst Du Dich auf die letzten rund 5 km des Weges freuen, denn die gehen fast durchweg schattenfrei durch die tolle Eifellandschaft! Meine Empfehlung daher: Vielleicht nicht im Hochsommer, wenn doch, dann nimm ausreichend Wasser mit – ich hatte das nämlich verpeilt ;).
Mir hat der abwechslungsreiche Bachpfad sehr gut gefallen, mehr dazu bei mir im Blog.“

Über Hubert
„Hubert bloggt auf dem travellerblog.eu   vorwiegend über Kurzurlaube und Genussreisen. Der Schwerpunkt liegt auf Reisen und Wanderungen in deutschsprachigen Ländern, doch auch die Nachbarländer finden sich wieder. Alle seine Berichte sind reich bebildert für eigene Eindrücke.“

Ulrike von zypresse unterwegs:  Barrierefrei Wandern am Kermeter im Nationalpark Eifel

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An einem sonnigen Tag im Mai haben wir uns zum Wilden Kermeter im Nationalpark Eifel auf den Weg gemacht. Verlockt hatte uns, dass es hier ein Wegenetz für Menschen mit und
ohne Behinderung, speziell auch für Rollstuhlfahrer gibt. Gestartet sind wir mit unserer kleinen Wanderung am Parkplatz an der Kermeter-Hochstraße (L 15) zwischen SchleidenGemünd/-Wolfgarten und Heimbach-Schwammenauel. Hier gibt es nicht nur ausreichend Parkplätze, hier findet man auch (barrierefreie) Toiletten, Picknicktische und mehrere Tafeln
mit Erklärungen zum Nationalpark, den Wegen und dem Ökosystem. Wir sind von hier aus zum 2,7 Kilometer entfernten Aussichtspunkt Hirschley gestartet. Unser Weg führte uns über den Bergrücken zwischen Rursee und Urftsee durch RotbuchenMischwälder. Das ging gut, auch wenn der Gatte manchmal an Steigungen Unterstützung durch sanftes Mitschieben benötigte. Zum Glück gibt es alle 250 Meter eine Bank, ich hatte also ausreichend Gelegenheit, mich vom Schieben zu erholen. Außerdem gibt es unterwegs auch sogenannte Sinnesliegen, auf denen ich mit Blick in die Baumkronen ausruhen konnte. Am Aussichtspunkt Hirschley öffnete sich der Wald zu einem weiten Blick auf den Rursee.

Ein Bronzemodell zum Sehen und Tasten informiert dort über die Landschaft des Nationalparks und der Talsperren, es stehen auch mit dem Rollstuhl unterfahrbare Tische für
die Rast zur Verfügung. Unterwegs könnt Ihr einen Abstecher von der Wegkreuzung „Schwarzes Kreuz zu einem anderen Aussichtspunkt mit einem schönen Blick auf die ehemalige nationalsozialistische „Ordensburg“ Vogelsang machen. Falls es immer noch nicht genug Bewegung war: direkt am Ausgangsparkplatz gibt es eine weitere Möglichkeit, eine extra Schleife zu drehen. Der Wilde Weg ist 1,6 Kilometer lang, davon etwa 210 Meter über einen Holzsteg.

Über Zypresseunterwegs
Zypresseunterwegs.de ist ein Reiseblog mit einem Schwerpunkt auf barrierefreie Reisen in Europa, Südafrika und der Welt. Ulrike gehört zur Generation Ü60, ist verheiratet und lebt in Düsseldorf, liest gern, liebt gutes Essen und Kochen. Sie reist gelegentlich allein, meistens allerdings gemeinsam mit ihrem Mann. Er benutzt einen Rollstuhl, daraus resultiert ein Schwerpunkt des Blogs bei barrierefreien Reisen.

 

Jens von Overlandtours: Der Traumpfad Eltzer Burgpanorama

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Burg Eltz

Die Eifel mit ihrem Vulkanismus hat nicht nur eine besondere geologische Geschichte, sondern auch wunderbare Burgen. In Cochem steht die Reichsburg und nicht weit entfernt steht eine Märchenburg – die Burg Eltz. Der „Traumpfad Eltzer Burgpanorama“ ist ein abwechslungsreicher 12,8 Kilometer langer Wanderweg, der durch Felder und Waldtäler führt.

Besonders schön ist der Traumpfad Eltzer Burgpanorama im Spätfrühling und im Herbst, wenn sich das Laub rot färbt. Der Höhepunkt ist die Burg Eltz, die während der Wanderung besucht werden kann und traumhaft aussieht. Den Schwierigkeitsgrad der Wanderung ist einfach bis mittel und die Dauer des Rundwanderweges beträgt 4-5 Stunden. Mehr über die Wanderung und auch den Besuch der Burg Eltz hat Jens auf seinem Blog Overlandtour in seinem Blog Post „Traumpfad Eltzer Burgpanorama – Wandern bei der Burg Eltz“ geschrieben, dazu findest noch viele Bilder zur Wanderung.

Über Jens
Nicht länger nur träumen, sondern machen! „Ein Jahr um die Welt!“ Mit diesem Plan startete er kurz nach seinem vierzigsten Geburtstag in sein erstes Sabbatjahr und in ein Abenteuer fern seines Beamtenalltags. Seine Träume muss man leben und Jens reist für sein Leben gerne und schreibt darüber in seinem Reiseblog overlandtour Sein zweites Sabbathalbjahr, drei Jahre später, ging dann nach Ostafrika. Das Dritte ist bereits beantragt, zwischendurch ist er auch gerne in seinen normalen Urlauben unterwegs und wandert für sein Leben gerne. Jens schreibt in seinem Blog über Erlebtes und möchte seine Leser inspirieren die Welt zu entdecken.

 

Marion von Escape from Reality: Wandern auf dem Manderscheider Burgenstieg

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Auf dem Manderscheider Burgenstieg

Eine wunderschöne Wanderung mit herrlichen Aussichten erlebst Du, wenn Du dem Manderscheider Burgenstieg in der Vulkaneifel folgst. Der Rundweg ist ca. sechs Kilometer lang und bietet ein ganz besonderes Wandererlebnis. Er ist einer der Partnerwege des Eifelsteigs in der Vulkaneifel und ist 2020 für die Publikumswahl „Deutschlands schönste Wanderwege“ des Wandermagazins nominiert.
Was das Wanderherz höher schlagen lässt, ist die einzigartige Kombination aus dem mittelalterlichem Flair der beiden Burgen und der idyllischen Natur der Vulkaneifel. Auf Waldwegen und schattigen Pfaden geht es durchs verwunschene Liesertal, wo Dich das Plätschern des Baches begleitet. Anschließend führt der Weg hinauf zum Eifelblick Belvedere, wo ich das Panorama genieße: Unter mir liegt das tief eingeschnittene Liesertal, die Manderscheider Burgen und das charmante Städtchen Manderscheid, in der Ferne sind der Mosenberg und das Meerfelder Maar zu erkennen. Mit dem Kaisertempelchen erreichst Du einen weiteren Aussichtspunkt. Der Pavillon mit dem wunderschönen Ausblick auf die Manderscheider Burgen wurde bereits 1888 erbaut.
Ein Abstecher zu den Burgen ist natürlich das Highlight einer Wanderung auf dem Manderscheider Burgenstieg! Sowohl Oberburg als auch Niederburg von Manderscheid sind zugänglich, so dass Du Dich auf die Spuren der Eifelritter begeben kannst. Die Rundwanderung ist gut als Halbtagestour zu bewältigen und eignet sich daher ideal für einen Ausflug. Trittsicherheit und gutes Schuhwerk sollte man mitbringen.

Über Escape from Reality
Mit ihrem Reiseblog Escape from Realit  möchte Marion ihre Leser inspirieren, aus dem Alltag auszubrechen: Von Reisen in ferne Länder bis zu kleinen Auszeiten, Ausflügen und Wanderungen vor der Haustür.
Mach mit - schütze die Natur
Der Wald steckt voller Überraschungen, beheimatet eine große Artenvielfalt und ermöglicht vielfältige Naturerlebnisse. Damit das so bleibt, müssen wir uns alle an gewisse Regeln halten. Wenn du in die Natur gehst, dann … • nimm bitte deinen Müll wieder mit, und zwar allen, auch den organischen Müll. • sei bitte leise und scheuche keine Tiere auf. • halte dich an die Beschilderung und verlasse die Wanderwege nicht. • knicke keine Äste ab und pflücke keine Gräser und Blumen. • zelte nicht wild. • parke bitte nur auf den ausgewiesenen Plätzen.

 

 

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