Fünf Tage auf dem Malerweg

Malerweg

Eine mehrtägige Wanderung stand schon länger auf unserer Wunschliste. Umso größer war die Freude als es für uns fünf Tage auf den Malerweg ging. Wie es uns ergangen ist, wo wir übernachtet haben und vieles mehr kannst du hier nachlesen.

Die Anreise zum Malerweg

Eigentlich fängt die Tour  auf dem Malerweg ja schon richtig gut an , denn wir haben endlich mal einen der unteren Plätze im Liegewagen ergattert und müssen uns nicht, über die abenteuerliche Leiter, in die obere der drei Etagen begeben. Glücklich über dieses völlig neue Schlafgefühl im Nachtzug schlafe ich auch schnell ein. Ich schaffe es gerade noch darüber nachzudenken, ob es nicht eigentlich fair wäre, die unteren Plätze generell für Menschen in meinem Alter zu reservieren – da bin ich auch schon weg.

Da wir eine knappe Stunde Verspätung haben, frühstücken wir im Zug und springen in Dresden direkt in die nächste S-Bahn, die uns nach Wehlen bringt. Geplant war eigentlich hier unsere Tour zu starten, doch da wir schon spät dran sind und eine Nacht im Liegewagen zwar besser als im normalen Abteil, aber lang nicht so erholsam, wie im Bett ist, beschließen wir bis zur Bastei mit dem Wanderbus zu fahren. Während wir auf den Bus warten, der uns für viel Geld aber bequem zur Bastei bringen soll warten, besichtigen wir noch die kleine Bonbonmanufaktur am Marktplatz und decken uns mit etwas Wegzehrung ein.

Bonbonmanufaktur

 

1. Etappe auf dem Malerweg: Von der Bastei zur Burg Hohnstein

An der Bastei angekommen trifft uns fast der Schlag: Unmengen Reisebusse, Hochzeitspaare samt Anhang und Fotografen, Wanderer – eben Unmengen Menschen. Dennoch schlagen wir uns durch die Menschenmenge, denn wie heißt es so schön: Tausend Fliegen können nicht irren und der Ausblick ist wirklich sagenhaft. Wir stehen noch eine gefühlte Ewigkeit an einer Toilette an, denn in die Büsche schlagen ist bei diesen Menschenmengen einfach nicht möglich und dann geht es endlich los. Durch den Bus liegen nun noch ca. 10 Kilometer vor uns. Zunächst geht es relativ eben daher und umso weiter wir uns von der Bastei entfernen, desto weniger Menschen treffen wir. Und dann wird der Weg auch immer schmaler und die ersten Treppen uns Stiege müssen erklommen werden. Dann endlich sehen wir die Burg Hohnstein, unser Quartier für heute Nacht. Allerdings brauchen wir nicht viel Fantasie, um zu wissen, dass der Weg dorthin noch recht beschwerlich sein wird. Warum müssen Burgen denn auch immer auf Bergen stehen?! Auf kleinen Pfaden, über Wurzeln und Stufen geht es nun steil bergauf. Oben angekommen pfeifen wir zwar aus dem letzten Loch, müssen aber eingestehen, dass wir das unterwegs gar nicht so gemerkt haben, denn der Weg war so schön und abwechslungsreich, das uns gar nicht aufgefallen ist, wie anstrengend er eigentlich war. Wir beziehen ein Sechsbettzimmer in der Burg – bleiben aber ein Glück alleine – gehen duschen und anschließend zum Essen. Es gibt Schnitzel, Pommes, Gemüse und von allem so viel das Herz, beziehungsweise der Magen begehrt. Vollgefressen fallen wir ins Bett, lesen noch etwas und sammeln Kraft für den morgigen Tag.

Bastei

Wanderweg Elbsandsteingebirge

2. Etappe auf dem Malerweg: Von Burg Hohnstein zur Ostrauer Mühle

Der Wecker reißt uns aus dem Tiefschlaf und nach einem etwas zu üppigen Frühstück – wie wir nach den ersten 100 Metern merken – machen wir uns auf den Weg zur Ostrauner Mühle, unserem heutigen Quartier. Ein Glück geht es zunächst nur leicht, aber dafür stetig bergauf, dennoch sind wir geschafft, als wir in Brand ankommen. Eigentlich wollten wir hier nur kurz etwas trinken, um unsere Vorräte zu schonen, doch dann erliegen wir dem Geruch nach leckerem Essen und bleiben hängen.

Doch es hilft alles nichts, wir müssen uns von der tollen Aussicht, die man hier oben hat, verabschieden und über 800 Stufen steil den Berg runter. Kaum zu glauben, wie das in die Beine geht. Unten angekommen spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken den Bus zu nehmen, aber diese Entscheidung bleibt mir erspart, denn es gibt zwar eine Bushaltestelle aber es fährt kein Bus. Tja dann eben auf der anderen Seite wieder hoch und wie sollte es anders sein, wo es rauf geht, geht es auch wieder runter. Also glücklich oben angekommen machen wir uns auf zum nächsten Abstieg. Meine Beine werden immer schwerer und zu allem Übel hab ich auch noch meine Tage und könnte dringend mal ein Klo gebrauchen. Ich setze all meine Hoffnung in eine Kneipe, die laut Karte in Kohlmühle sein soll. Ist sie auch, doch leider ist sie geschlossen. Ich bin am Limit: die Beine tun weh, die Windel ist voll und zu allem Überfluss rennt uns auch noch die Zeit davon, denn es fängt langsam an zu dämmern. Ganz Anja like heule ich erst einmal eine Runde, um wenige Sekunden später meiner Tochter zu verkünden: „Scheiß drauf. Grenzen sind dazu da überschritten zu werden.“ Und weiter geht es – natürlich Berg auf. Als wir oben sind, fängt es zu allem Übel auch noch an zu regnen und es wird empfindlich kalt. Wir sind beide erleichtert, als wir tief unter uns den Campingplatz erblicken, und machen uns mit neuer Kraft an den letzten Abstieg für heute. Unten angekommen beziehen wir ein kleines Zimmer, in dem schon nach wenigen Minuten unser übliches Chaos herrscht. Wir gehen duschen und machen uns völlig ausgehungert auf den Weg zu dem Campingplatzrestaurant, wobei die paar Meter bis dorthin unüberwindbar scheinen. Und dann beginnt für mich eine Zeitreise in die DDR. Das Restaurant ist völlig überfüllt, wir bekommen keinen Platz und werden vertröstet. Als die ersten zwei Plätze frei werden, stürmen wir los, doch aus welchem Grund auch immer bekommen andere den Platz. Nach 1 ½ Stunden sitzen wir glücklich an einem Tisch. Bis unsere Bestellung aufgenommen wird, dauert es noch einmal eine gefühlte Ewigkeit und dann passiert genau das, was ich, die Verwandtschaft in der DDR hatte, schon die ganze Zeit befürchtet habe: Wir rattern ein Gericht nach dem anderen aus der Speisekarte herunter und immer wieder das nette Lächeln der Bedienung und der Satz:„Tut mir leid, das ist leider aus.“ Schließlich einigen wir uns darauf, dass sie uns einfach das bringen soll, was noch da ist und wir verbringen eine weitere ¾ Stunde in der Ungewissheit, ob wir überhaupt noch etwas zu essen bekommen. Letztendlich fallen wir satt ins Bett und auch der Lärm der Familie, die im angrenzenden Aufenthaltsraum noch munter vor sich hinspielt kann uns nicht daran hindern in den Tiefschlaf zu fallen.

Impressionen Malerweg

Malerweg

3.  Etappe von der Ostrauer Mühle zur Neumannsmühle

Der erste Gang zum Klo an diesem Morgen macht mir deutlich, dass ich nicht mehr 20ig bin und bevor ich anfange mich wegen dieser Tatsache zu ärgern beschließe ich, dass wir die heutige Etappe abkürzen, indem wir mit der historischen Kirnitzschtalbahn bis zum Liechtensteiner Wasserfall fahren. Dort angekommen befinden wir uns wieder in einer Menschentraube, die sich auf den Weg zum Kuhstall macht. Der Weg ist weder besonders lang noch sonderlich steil und trotzdem brauchen wir mit unseren müden Knochen ewig, bis wir oben sind. Endlich angekommen sind wir vom Kuhstall eher enttäuscht. Dennoch gönnen wir uns noch ein dickes Eis mit heißen Heidelbeeren – wo kann man sich so was sonst schon leisten. Und um ehrlich zu sein, drücken wir uns auch etwas vor dem bevorstehenden Abstieg, denn es warten mal wieder Hunderte von Stufen auf uns. Als es wirklich keinen Grund mehr gibt, den Abstieg weiter hinauszuzögern gehen wir es an und es ist gar nicht schlimm! Die Menschenmassen lasen schlagartig nach und der Weg ist so toll, dass niemand mehr daran denkt, dass die Knochen wehtun. Am frühen Nachmittag erreichen wir die wirklich schnuckelige Neumannsmühle und genießen einen faulen Nachmittag. Das Essen ist spitze doch die Nacht im Schlafsaal artet für mich in Stress aus. Ich schnarche und nach den ersten dummen Kommentaren kann ich, vor Angst wieder zu sägen, nicht mehr einschlafen. Irgendwann bin ich völlig entnervt und sage mir einfach: „Wen das stört, der muss halt in ein Hotel gehen und darf nicht in einem Schlafsaal schlafen.“ Das hilft und schon bin ich weg. Ob mit oder ohne Schnarchen weiß ich nicht.

Holztür

schlafsaal-neumanns-muehle

4. Etappe auf dem Malerweg: Von der Neumannsmühle auf den Großen Winterberg

Am nächsten Morgen genießen wir das Frühstück in dem netten Speiseraum und machen uns auf den Weg. Auf dem Programm stehen ca 12 Kilometer bis auf den Großen Winterberg. Wie in den letzten Tagen auch, führt der Weg über kleine Pfade bergauf und bergab. Der Aufstieg zum Winterberg führt teilweise über kleine Holzstege und da überall Laub liegt, fragen wir uns das ein oder andere Mal, ob wir noch richtig sind, doch dann können wir das Hotel sehen. Von außen hat das Hotel schon bessere Zeiten gesehen und es ist auch alles andere als luxuriös – zum Duschen müssen wir ein Stockwerk höher aber dennoch ist es zu empfehlen. Es wird von einem jungen Team bewirtschaftet und das gesamte Angebot an Speisen und Getränken stammt entweder aus der Region oder aus fairem Handel.

Hotel Großer Winterberg

5. Etappe: Vom Großen Winterberg nach Schmilka

Tja und dann ist auch schon der Abreisetag und damit unsere letzte Etappe gekommen. In der Nacht hat es gestürmt und ich hatte schon Bedenken, ob wir überhaupt loslaufen können. Auch bei unserem Abstieg windet es noch ganz schön, aber es geht und so machen wir uns auf den Weg nach Schmilka. Obwohl nur wenige Kilometer vor uns liegen, wird die letzte Etappe zum Horror. Es geht super steil bergab und als wir unten sind, sind auch meine Füße wund. Mit dem Nahverkehrszug fahren wir nach Dresden, kaufen noch ein Buch für die Rückfahrt und müssen dann leider feststellen, dass unser Zug ausfällt. Schließlich fahren wir irgendwie über Magdeburg nach Frankfurt und dann nach Köln . Natürlich ohne Reservierung und dementsprechend auch ohne Sitzplatz. Aber mir ist alles egal, ich bin ko und ich habe gerade die schönste Wanderung meines Lebens hinter mir, also setze ich mich auf den Boden hole mein Buch raus und fühle mich einfach gut.

Weitere Informationen

http://www.wanderkompass.de/Sachsen/malerweg.html

http://www.wanderkompass.de/Sachsen/malerweg.html

http://www.fernwege.de/d/malerweg/

Indian Summer am Rande von Deutschland – Wandern auf dem Malerweg

 

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52 Gedanken zu „Fünf Tage auf dem Malerweg

    1. Hallo,
      tja, da hatten wir ja richtig Glück, dass wir so spät dran waren. Ich finde ja, dass der Malerweg einer der tollsten Wanderwege in Deutschland ist.
      Gruß Anja

  1. Liebe Anja,

    wow, das sind richtig tolle Bilder!
    Ich bin immer wieder erstaunt, was für tolle Landschaften wir in Deutschland haben.
    Mich zieht es ja immer zu anderen Kulturen – aber landschaftlich… mega! Wie gut, dass wir nächstes Jahr noch einmal einen Deutschland-Roadtrip machen wollen. Hmmm, vielleicht sollten wir Sachsen auch einplanen?!

    Schöne Grüße,
    Caro

    1. Hallo Caro,
      ja ich muss zugeben, die anderen Kulturen kommen bei mir seit einigen Jahren etwas zu kurz, denn irgendwie hab ich mich ja auf Wandern und Radfahren eingeschworen. Tja mit Kind wird dann eben doch alles etwas anders aber ein Glück habe ich vorher die Welt ausgiebig erkundet und noch ist nicht alle Tage, die Welt läuft mir ja ein Glück nicht davon.
      Gruß Anja

  2. Hallo Anja,
    das klingt so klasse! Und die Bilder sind wubderschön! Ich liebe es durch die Berge und die Natur zu streifen. Und das sollte ich tatsächlich auch öfter wieder machen! Da ich aber eine ähnliche Landschaft direkt vor der Haustür habe, komme ich abendsimmer wieder nach Hause. Aber sicher kommen auch noch mehrtägige Wanderung, wenn wir in Brasilien wieder Comunidades besuchen, die nur zu Fuß erreichbar sind.
    Liebe Grüße
    Klaus

    1. Hallo Klaus,
      an mehrtägigen Wanderungen fasziniert mich immer wieder, wie weit man doch zu Fuß kommt. Außerdem kann ich eh nicht lange an einem Ort bleiben. Ich finde es einfach spannend morgens loszulaufen und nicht zu wissen, wo man abends ankommt.
      Viel Spaß in Brasilen
      Anja

  3. Wandern befreit den Kopf und gerade in dieser herbstlichen Stimmung mit den vielen Farben ist so eine Wanderung ein traumhaftes Erlebnis, welches ich schon lange nicht mehr gemacht habe. Auch in Deutschland gibt es viele schöne Ziele die man entdecken sollte, dein Bericht und die Fotos weckt die Wanderlust.

    1. Hallo Ralf,
      dann mal los. Beim wandern kann man übrigens auch super Pläne für eine bevorstehende Auszeit schmieden. 🙂
      Bis zum nächsten NRW Stammtisch
      Anja

  4. Hallo Anja,

    das klingt genau so wie man sich eine mehrtägige Wanderung vorstellt. Ein paar schlechte und anstrengende Momente und der Rest der Zeit ist voll mit tollen neuen Eindrücken und Erlebnissen. Wie schön davon zu lesen. Was sthet denn als nächstes auf dem Programm?

    Viele Grüße

    Chris

    1. Hey chris,
      in der tat haben wir uns nicht auf die faule haut gelegt, sondern waren 5 Tage in der Cinque terre unterwegs.Sagenhaft toll.
      Gruß
      Ankjaa

  5. Liebe Anja,

    eine mehrtägige Wanderung habe ich noch nie gemacht und habe eben ganz schön mit dir gelitten, als ich von den wunden Füßen gelesen habe! Die kenne ich nämlich nur zu gut…

    Die Bilder sind trotzdem genial und einfach wunderschön!

    Liebe Grüße
    Barbara

    1. Hallo Barbara,
      ach, solange ich von A nach B kommen muss und ich die tollen Eindrücke habe geht es. Meist werden dann aber die letzten Kilometer zur Qual. da weiß man ja, dass es dem Ende zu geht und dann wird das, was vorher nur halb so schlimm war oft zur Qual.
      Gruß
      Anja

  6. Cool, da warst du ja in meiner Heimat unterwegs. Was bin ich als Kind durch das Elbsandsteingebirge gewandert – weil ich musste 😉 Und wie das so ist, nimmt man das Gute vor der Haustüre nicht so wirklich war. Jetzt hier in Köln lebend wünsche ich mir Zeit, mal wieder durchs Elbsandsteingebirge zu laufen. Vielleicht nicht gleich so ne straffe Strecke 😉

    Liebe Grüße
    Christina

    1. Hallo Christina,
      von Köln aus kann ich dir natürlich auch das Bergische empfehlen. Klar es ist nicht die Sächsische Schweiz aber auch ganz nett.
      Gruß Anja

    1. Hallo Janet,
      ich glaube mittlerweile, dass es einfach zu einer Mehrtagestour dazu gehört am letzten Tag auf dem Zahnfleisch zu kriechen. Aber das sind für mich auch in keinem Fall Erinnerungen, die mich von einer neuen Tour abbringen würden.
      Gruß
      Anja

    1. Hallo Karin,
      dann mal los. Bei uns steht ja der Frühling und Sommer immer ganz im Zeichen des Radfahrens, da freue mich dann immer auf den Herbst wenn wieder Wanderungen auf dem Programm stehen.
      Gruß
      Anja

  7. Hallo liebe Anja,
    ich sage es ja immer wieder. Man muss gar nicht so weit reisen, um schöne Plätze zu finden. Wenn ich mir Deine Bilder anschaue und nach draußen gucke, bemerke ich gerade, dass meine Lieblings-Wanderzeit begonnen hat. Deine Eindrücke machen Lust auf die Region. Allerdings bin ich nur der Kurz-Wanderer. 🙂

    Sonnige Grüße,
    Nicolo

    1. Hallo Nina,
      davon kannst du ausgehen. Ich finde es immer toll, wenn man sieht, was man so alles geschafft hat. Das ist fast noch schöner als die tolle Landschaft.
      Gruß
      Anja

  8. Ciao!
    Ihr hattet sehr viel Glück mit dem Wetter. Wirklich. Als mein Mann und ich wandern waren gab es 10 Tage Regen. Eure Bilder und die Kulisse sind traumhaft schön. Wenn wir Zeit finden, fahren wir auch am Wochenende rüber und gehen ein bis zwei Etapen auf den Malerweg. Der Tipp ist abgespeichert.

    Liebe Grüße,
    Alex.

    1. Hallo Alex,
      dann wünsche ich euch viel Spaß und tolles Wetter. Der Malerweg gehört wirklich zu den schönsten Wanderwegen in Deutschland.
      Gruß
      Anja

  9. Hallo Anja,
    die Anstrengungen scheinen sich aber schlussendlich gelohnt zu haben, die Bilder sind toll! An eine Mehrtageswanderung habe ich mich bisher noch nicht getraut, aber Dein Bericht macht auf jeden Fall Lust darauf.
    Viele Grüße,
    Marion

    1. Hallo Marion,
      ich hab es hier schon irgendwo geschrieben: Ich finde Mehrtagestouren eigentlich viel besser als Tagestouren, denn man kann sich morgens nicht gegen die Tour entscheiden, egal wie ko man ist. Also einfach mal machen.
      Gruß
      Anja

  10. Wow, erst mal Kompliment, dass Du so tapfer durchgehalten hast! Die Bilder sind aber auch einfach herrlich – das entschädigt vermutlich für Vieles. Ich glaube eine mehrtägige Wanderung wäre nichts für mich, aber so eine einzelne Etappe wäre mal was. Auf alle Fälle hätte ich sofort einen Stopp in der Bonbonmanufaktur eingelegt… 😉
    Liebe Grüße
    Katharina

  11. Wow, das war bestimmt eine wirklich tolle Wanderung. Ich habe ja bis jetzt nur Tageswanderungen gemacht. An eine Mehrtageswanderung habe ich mich noch nicht herangetraut. Aber wenn ich deine Tourbeschreibung so lese, lohnt sich dort bestimmt auch eine Tageswanderung, oder?

  12. Wow, das klingt nach einem tollen Erlebniss und einer spannenden Wanderung! Ich war leider ewig nicht mehr Wandern und müsste mich vermutlich erstmal langsam wieder herantasten, bevor ich mir so etwas zutraue. Wirklich schöne Bilder und toll zu lesen, auch, wenn nicht immer alles glatt gelaufen ist…das muss es ja schließlich auch nicht. 🙂

    1. Hallo Alex,
      ehrlich gesagt war ich mir auch nicht sicher, ob ich mich mit der Tour nicht übernehme, da ich ja sonst immer alles mit dem Fahrrad mache. Mein Tipp: Einfach mal loslaufen – es geht schon irgendwie.
      Gruß
      Anja

  13. Ich bin froh, dass du die Wanderung für mich gemacht hast. So habe ich die schöne Aussicht genoßen, ohne selbst wandern gehen zu müssen. 😉

    Ich bin auch kein Wanderfreund und stundenlange Wanderungen sowie Berge hoch und runter laufen, ist auch nicht meins. Aber die Naturerlebnisse, die ihr hattet, fand ich sehr schön. Ich schaue mir jetzt lieber die Fotos noch mal an und bin froh, dass ich gerade im Trockenen sitze. 😉

    LG Daniela

  14. Die Tour fängt ja mit der Bonbon Manufaktur schon toll an. Auf dem Weg habt ihr tolle Bilder von wahnsinnig schönen Aussichten gemacht, das ist echt ein bisschen Indian Summer in Deutschland. Das Ende klingt leider nicht so gut aber ich denke die Tour hat sich trotzdem gelohnt oder?
    LG Annika

    1. Hallo Annika,
      wunde Füße gehören doch irgendwie dazu. Ich leide immer auf den letzten Metern, denn ich denke immer, dass es ja nicht mehr weit ist und verzichte deshalb darauf die Schuhe fester zu binden oder ein Blasenpflaster auf die drückende Stelle zu kleben. Selbst schuld.
      Gruß
      Anja

  15. Schade, dass es so ein Ende nehmen musste und ihr den letzten Teil nicht ganz so genießen konntet. Aber der Rest liest sich dafür fantastisch und die Aussicht sieht wunderschön aus! Ich habe selbst noch keine mehrtägige Wanderung gemacht, will das aber auf jeden Fall bald in Angriff nehmen. Und dein Artikel zeigt: Es lohnt sich! Danke dafür 🙂

    1. Hallo Kuno,
      ja es lohnt sich wirklich. Ich mache eigentlich viel lieber Mehrtagestouren, denn erstens weiß man immer nicht, wo man abends landet – das ist spannend und zweitens kann ich so den inneren Schweinehund überlisten – ich muss ja laufen, denn sonst habe ich nichts zum übernachten.
      Gruß
      Anja

  16. Wir sind jetzt nicht gerade Wanderfreaks. Am liebsten sind mir flache Wege mit schöner Aussicht. Sobald es bergauf geht, steige ich gewöhnlich aus. Aber Deine Beschreibung sieht nach einer interessanten Tour aus. Die Landschaft macht auf jeden Fall einen tollen Eindruck.

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