Zuletzt aktualisiert am 29. September 2019 um 16:31

 

 

 

Umzug auf selbstgehostet?

Wer vor der Frage steht, ob er sich bei seinem Blog für WordPress.com oder die selbstgehostete Variante von WordPress.org entscheiden soll, findet im Netz zahlreiche Informationen. Je nach persönlicher Situation und Ambition haben beide Möglichkeiten durchaus Vorteile.

Ich möchte den zahlreichen Artikeln, die mir übrigens sehr geholfen haben( einige Beispiele findest du am Ende) keinen weiteren hinzufügen, sondern ganz subjektiv berichten, wie es mir mit dieser Entscheidung gegangen ist und was meine Entscheidung beeinflusst hat.

Wie ich schon in meinem Artikel „dasfliegendeklassenzimmer goes professional beschrieben habe, hatte ich zum Blogstart von nichts eine Ahnung und hatte nicht mal einen Facebookaccount.

Damals habe ich mich für WP.com entschieden, weil …

  • Es kostenlos ist, so konnte ich ohne Risiko ausprobieren, ob mir das Bloggen wirklich auf Dauer Spaß macht.
  • Ich überhaupt keine Ahnung von irgendetwas, was mit bloggen zu tun hat hatte.
  • Das, was mir auf WordPress.com angeboten wurde erschien mir in jedem Fall ausreichend für mein Vorhaben.
  • Außerdem hatte ich ja immer noch die Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt zu wechseln

 Die Vorteile lagen für mich klar auf der Hand

  • Ich hatte innerhalb kürzester Zeit meinen eigenen Blog, der eigentlich auch ganz gut aussah.
  • Die Auswahl an Themes fand ich mehr als ausreichend.
  • Ich konnte gleich mit dem Schreiben loslegen.
  • Ich hatte ausreichende Informationen über meine Besucherzahlen
  • Ich konnte teilen und andere konnten meinem Blog folgen und das alles ohne weitere Computerkenntnisse

Nach und nach habe jedoch gemerkt, das ich an meinem Blog gerne etwas verändern würde und auch die Kröte mit der unsäglichen URL, die ich anfangs geschluckt hatte, stieß mir immer mehr auf. Letztendlich ausschlaggebend für den Umzug war jedoch, dass ich endlich auch die zahlreichen Plugins von WordPress nutzen wollte und irgendwie etwas eigenes in das Designe einbringen wollte. Ein Upgrate auf WP. Com kam für mich nicht in Frage, weil es mir schlicht und ergreifend zu teuer war.

Ich bin immer noch kein Computerexperte und das meiste läuft bei mir über das try and error System, dennoch habe ich den Sprung gewagt und hoste meinen Blog nun seit gut einem Monat selber. Der Umzug selbst was, Dank WPazzard, eigentlich kein Problem, doch die Feinarbeiten haben dann doch mehrere Tage in Anspruch genommen. Die Artikel waren schnell importiert, doch leider wurden nicht alle Bilder angezeigt, mein Werbebanner von Globetrotter war ganz verschwunden und um dieses blöde FB Gefällt mir wieder auf die Seite zu bekommen hab ich ewig gebraucht. Was mir wirklich fehlt, ist die Möglichkeit, dass mir andere Blogger folgen können und außerdem sind mir die „Gefällt mir“ Angaben zu den einzelnen Artikeln flöten gegangen. Einiges ist bereits behoben, andere Dinge bereiten immer noch Schwierigkeiten. Alles in allem bin ich jedoch zufrieden.

  • Ich habe jetzt unzählige Gestaltungsmöglichkeiten, die ich aus Unwissenheit gar nicht alle nutzen kann.
  • Ich kann jetzt das SEO Plugin Yoast nutzen, was mich zwar manchmal echt nervt, aber dennoch ganz sinnvoll ist.
  • Ich habe einen besseren Überblick über meine Besucher etc. und kann endlich ein anständiges Mediakid entwerfen.
  • Und ganz wichtig: Meine Besucherzahlen haben sich mehr als verdoppelt.

Willst du auch Umziehen?

Um ehrlich zu sein, so ein Umzug ist nicht mal eben gemacht – das hatte ich mir auch anders und vor allem weniger Zeitintensiv vorgestellt. Auf der anderen Seite ist es aber auch für Laien wie mich machbar. Eigentlich gibt es im Netz zu jeder Frage auch eine Antwort, wobei ich ehrlich gesagt die Antworten nicht immer verstanden habe. Hilfreich waren aber in jedem Fall die folgenden Seiten:

Wenn es nach dem Umzug jedoch um spezifische Probleme geht, kannst du tagelang im Netz suchen und zig Foren fragen. Das dauert lange und war für mich wirklich frustrierend. Deshalb empfehle ich dir, dich direkt an eine entsprechende Gruppe bei Facebook zu wenden. Hier wird dir in der Regel schnell geholfen – frau muss nur über ihren Schatten springen und zugeben, dass sie keine Ahnung hat.

Also trau dich!!!

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