Rückblick 2018 und Ausblick 2019

 

2018 war nicht nur ein aufregendes Jahr, sondern auch ein recht fahrradloses Jahr.

Begann bei uns sonst die Fahrradsaison meist mit einer ersten Tour an Ostern oder zumindest zu Pfingsten, stand dieses Jahr alles im Zeichen des Abiturs. Jana hat pünktlich nach Weihnachten mit dem Lernen begonnen und fiel so nicht nur an den kommenden Feiertagen aus, sondern war auch an den Wochenenden nur selten zu einer Tour zu überreden. Da mir natürlich schon länger klar war, dass meine beste Reisebegleitung ever in naher Zukunft nur noch selten zur Verfügung steht, habe ich dieses Jahr damit begonnen, mich im alleine reisen und wandern zu üben.

Mühlenweg 5

Angefangen habe ich mit kleinen Wanderungen in der Umgebung und gesteigert habe ich mich mit Wochenenden am Niederrhein und in der Eifel. Und nachdem Jana für ein Jahr nach Husum gezogen ist, habe ich meine erste mehrtägige Radtour gemacht. Klar geht nichts über eine tolle Reisebegleitung, doch ich muss sagen, dass mir das alleine Reisen sehr viel Spaß macht.

Ehrlich gesagt hatte ich es nicht anders erwartet, doch es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass es alleine auch super ist. War es anfangs eigentlich als eine Art Notnagel gedacht, genieße ich meine Touren alleine mittlerweile richtig. Und als Jana über Weihnachten hier war und wir gemeinsam wandern waren, hatte ich richtiggehend das Gefühl mich für jeden Fotostopp entschuldigen zu müssen.

Doch das alleine reisen war nicht die einzige Neuerung in diesem Jahr. Nachdem wir nun schon gut 10 Jahre mit dem Rad durch Europa gegurkt sind, wollte ich meiner Tochter zum Abi etwas besonderes schenken- einen Roadtrip.

AufTraumstraßendurch diePyrenäen

Ehrlich gesagt habe ich mich bereits bei der Planung schwer getan. Bei einer Radtour plane ich je nach Steigung 40 bis 80 Kilometer pro Tag ein, doch wie viele Kilometer schafft man in den Pyrenäen im Auto? Sollen wir auch Autobahn fahren oder nur Landstraße? Ist es nicht ätzend immer nur im Auto zu sitzen? Kaum zu glauben, dass ich in meinem Leben schon zig Roadtrips gemacht habe, ich habe mich einfach angestellt, wie der erste Mensch.

Als es dann endlich losging war natürlich alles ganz easy und hat sich, wie auf den Radreisen auch, einfach ergeben. Wir haben die Tour genossen, doch so schön wie es war, wir waren uns schnell einig, dass es mit dem Fahrrad einfach schöner ist. Wieso, weshalb und warum, dazu wird es in jedem Fall noch einen Artikel auf dem Blog geben.

Da wir unseren Roadtrip genau in die Zeit zwischen der letzten Abiprüfung und der Bekanntgabe der Ergebnisse gestopft hatten ging nach der Reise alles recht schnell. Abiball und zack, war Jana auch schon auf dem Weg nach Husum.

Ich habe die Zeit danach für kleinere Radtouren im Bergischen Land genutzt und für eine Mehrtagestour an der Ahr.

Ahrradweg

Es hat mir alleine so gut gefallen, dass ich gleich noch den Mainradweg machen wollte, doch da hat leider mein Arbeitgeber nicht mehr mitgespielt. Dafür habe ich aber ein paar Tage frei bekommen, um meine Tochter in Husum zu besuchen und mit ihr Hamburg unsicher zu machen.

Hamburg

Die Freude des Wiedersehens war natürlich groß und wie eh und je waren wir in den Tagen in Hamburg das ideale Reiseteam. Ihren Besuch über Weihnachten haben wir dann nicht nur für ausgiebige Gespräche genutzt, sondern auch für einige Streifzüge durch das Bergische Land und natürlich für die Reiseplanung 2019

 

Ausblick

Geplant für 2019 ist in jedem Fall eine Wanderung auf dem GR 221 in Mallorca und eine Radreise in Portugal. Ebenfalls in Planung sind ein Minitrip nach Dänemark und eine Wanderung auf dem Siegsteig. Da ich am Wochenende oft arbeiten muss werde ich mich ansonsten einfach überraschen lassen. In jedem Fall möchte ich mich aber weiterhin hier in der Gegend tummeln und den einen oder anderen Weg erkunden.

 

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