Radfahren im Bergischen Land: Die Wupper Runde

Wupper Runde

Wochenende und Sonnenschein, dies bedeutet für mich, dass ich mein Fahrrad in den Kofferraum werfe und mich auf in das Bergische Land mache. Für heute habe ich mich für die Wupper Runde entschieden. Eine etwa 44 Kilometer lange Rundtour entlang der Wupper und auf alten Bahntrassen.

 

Die Wupper Runde

Ich parke am Rathaus Leichlingen, wo man sonntags nicht nur kostenlos parken kann, sondern auch gegen Mittag noch ausreichend freie Parkplätze vorhanden sind. Vom Rathaus geht es zunächst durch Leichlingen Richtung Unterburg, bis man hinter Nesselrath an die Wupper gelangt.

Wupper

Auf Asphalt und festem Waldboden geht es nun bis Unterberg abwechslungsreich an der Wupper entlang.

Wupper radweg

Durch eine kleine Umleitung wird es sogar richtig abenteuerlich, die Stelle kann aber auch schiebend überwunden werden. Ansonsten geht es immer mal etwas rauf und etwas runter und der Weg lässt sich gemütlich fahren.

Umleitung Wupperrunde

Um von Unterburg nach Burg zu kommen, ist dann jedoch etwas Kondition erforderlich, denn es geht ein paar Kilometer mit ca. 10 % Steigung hoch zur Burg. Angeblich transportiert auch die Seilbahn Räder, aber mir war nicht ganz ersichtlich, wie das funktionieren soll und so habe ich es gelassen. Wer sich den Berg sparen möchte, sollte vielleicht einfach mal nachfragen.

Schloss Burg

Bis nach Wermelskirchen geht es tendenziell, aber nicht steil den Berg rauf. Entschädigt wird man dann, wenn man auf die Balkantrasse einen Bahntrassenradweg kommt, der zwar nur leicht aber stetig fallend bis hinter Burscheid folgt. Vorsicht, ich war so begeistert von der Bahntrasse, und wie gut ich es laufen lassen konnte, dass ich die Abfahrt in Pattscheid glatt verpasst habe.

bahntrasse Wupperrunde

Erst das Schild, das es bis nach Opladen noch 3 Kilometer sind, hat mich stutzig gemacht und so musste ich leider einige der Kilometer, die ich so genossen habe wieder hoch radeln. Hat man die richtige Abzweigung in Pattenscheid genommen, geht es zunächst entlang der Diepental Talsperre und anschließend entlang des Murbachs zurück zur Wupper, der man bis Leichlingen folgt.

 

Fazit zur Wupper Runde

Mir hat die Tour sehr gut gefallen. Insbesondere der Weg an der Wupper entlang ist sehr schön und war trotz schönem Wetter und einem Sonntag nicht so voll, wie ich es erwartet hatte. Auf der Balkantrasse ging es dann schon etwas anders zu. Hier teilen sich Kinder, Skater Rennradfahrer und E-Bikefahrer den Weg mit Fußgängern und nicht alle haben ihr Tempo wirklich unter Kontrolle. Wenn du mal testen möchtest, ob du dich auf einer Radtour alleine wohlfühlst, ist das genau dein Weg, denn es gibt immer wieder Abschnitte, auf denen man alleine unterwegs ist, andererseits muss man nur lange genug warten, bis garantiert jemand vorbei kommt, falls man doch Hilfe braucht.

Weitere Informationen zur Wupper Runde

  • Wegbeschaffenheit: Asphalt und gut befahrbare Schotterwege
  • Steigung:  370 m Aufstieg , 370 m Abstieg
  • Länge: ca.. 44 Kilometer
  • Anreise: Mit dem PKW oder der Regionalbahn aus Köln
  • Der Weg ist gut ausgeschildert

Wie sieht es bei dir aus? bist du manchmal im Bergischen unterwegs? Vielleicht hast du ja noch einen Tipp für mich. ich freue mich auf deinen Kommentar.

 

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2 Gedanken zu „Radfahren im Bergischen Land: Die Wupper Runde

  1. Hallo Anja, schöner Bericht.
    Die Seilbahn hoch nach Burg transportiert Fahrräder.
    Das Bergische Land, Sauerland ist „voll“ von guten Radwegen auf alten Bahntrassen. Ich kenn da einige, aber auch einige noch nicht, möchte die aber bei Gelegenheit gerne mal beradeln. Ich hab da auch noch ein paar Tipps dazu.
    1.) Anreise mit der RB25 von Köln nach Marienheide, von dort aus auf den Radweg des Wasserquintett über Wipperführt nach Bergisch Born. Dort triffst Du auf die Balkantrasse. Rechts geht es nach Remscheid, links nach Opladen. Dort in den Zug oder Du radelst weiter bis an den Rhein und von dort nach Hause.
    2.) Ruhr-Sieg Radweg von Siegen-Kirchen nach Meschede, 115km, also besser in 2-3 Tagesetappen fahren. Man kommt nach Freudenberg, Olpe, Attendorn, radelt entlang des Biggesee und kommt zum Schluss in Meschede an. Von dort kann man weiter auf dem Ruhrtalradweg radeln.
    3.) Von Marienheide startet noch ein weiterer Bahntrassenradweg, den ich auch noch nicht kenne.
    4.) Von Solingen aus kann man auf der Korkenziehertrasse radeln, sehr schön, und kann dann wählen, entweder man hält sich Richtung Wuppertal und somit zur Nordbahntrasse, und weiter runter an die Ruhr nach Hattingen, oder Richtung Velbert, Wülfrath und somit zur Niederbergbahn nach Essen Kettwig an die Ruhr.
    LG Robert

    1. Hallo Robert,
      da fehlen mir ja echt die Worte. Wow, welch ein Angriff auf meine eh schon volle TODO-Liste. Das Wasserquintett steht tatsächlich bereits auf meiner Liste aber auch alle anderen Touren hören sich spannend an. Vielen Dank. Ich frage mich allerdings immer wieder, wie ich all die Zeit aufbringen soll. Vielleicht bin ich eines Tages soweit auf Mehrtagestouren auch zu arbeiten. Bei den Reisen mit meiner Tochter war das immer ein NOGO, aber wenn ich wirklich mehr raus kommen möchte muss ich die bisherige Strategie gegebenenfalls wirklich noch einmal überdenken.
      Vielen dank noch einmal für die tollen Tourenvorschläge und ich wünsch dir was
      Anja

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