Fahrradmitnahme im Zug
Fahrradmitnahme bei der Bahn

Fahrradmitnahme im Zug

 

Was erwartet mich und mein Fahrrad am Bahnhof?

Fahrradmitnahme im Zug, eigentlich eine gute Idee,doch Bahnhöfe können mit dem Fahrrad ein echtes Problem sein. Wie komme ich auf das Gleis? Gibt es eine Rolltreppe, eine Schiene oder im besten Fall sogar einen Aufzug?All dies sind Fragen, die Radreisenden mitunter den Schlaf rauben. Um dieses Problem etwas zu entschärfen, habe ich bereits vor einigen Jahren eine Liste fahrradfreundlicher und unfreundlicher Bahnhöfe veröffentlicht. Da die Liste immer noch gerne aufgerufen wird habe ich mich nun an eine Aktualisierung gemacht. Bevor ihr nun die Liste in der Luft zerreißt, möchte ich noch ein paar Dinge klarstellen:

  1. Ich habe mich bei den Bahnhöfen auf eure Informationen verlassen. Die Informationen sind also von mir nicht überprüft worden.
  2. Bei einigen Bahnhöfen gab es sehr widersprüchliche Informationen. Das mag den ein oder anderen verwundern, ich finde es fast normal. Ich war auch schon an Bahnhöfen, die für mich der absolute Horror waren und siehe da, zwei Jahre später und Kind zwei Jahre älter ist alles nur noch halb so wild. In jedem Fall habe ich in solchen Fällen versucht, bei den Angaben einen Mittelweg zu finden.
  3. Und NEIN, ich werde dieses Projekt nicht fortsetzen, egal wie viele Korrekturen und weitere Informationen rein kommen. Dies ist die letzte Aktualisierung. Aber weitere Hinweise und auch Korrekturen dürfen gerne in den Kommentaren gepostet werden. So bleibt die Liste aktuell und alle haben etwas davon.

So genug geredet, hier ist die Liste und bevor es untergeht: Vielen Dank für eure Hilfe und bitte nicht sauer sein, dass ich nicht jeden und jede einzeln erwähne. Ich habe einfach irgendwann den Überblick verloren, welche Infos nun von wem kamen.

Wenn du nicht die ganze Liste nach deinem Bahnhof durchsuchen möchtest, dann nutze doch einfach die Übersicht

 

A

Wer mit seinem Fahrrad am Bahnhof in Augsburg steht, der hat Pech gehabt. Laut letzten Informationen gibt es hier nämlich keine Aufzüge. Allerdings sind offensichtlich größere Umbauten geplant, so dass vielleicht auch die Situation für Fahrradfahrer in  Augsburg besser wird. Nicht besser ist die Situation für Fahrradfahrer am Bahnhof Ahrensburg.  Wer hier mit dem Fahrrad startet oder ankommt muss tragen, denn es gibt weder Fahrstühle noch Rolltreppen.

B

Oft gibt es an Bahnhöfen durchaus Fahrstühle, doch sie sind nicht immer leicht zu finden. So ergeht es auch den Fahrradfahrern am Bahnhof Bielefeld. Ganz anders sieht es in Bonn aus. Wer mit seinem Fahrrad am Bahnhof Bonn startet, umsteigt oder ankommt ist gut versorgt. Allerdings darf er keinen allzu großen Rahmen haben, denn dann sind die Aufzüge am Bahnhof Bonn zu klein. Gerade in Kleineren Orten sind die Bahnhöfe für Radfahrer meist unproblematisch:

Backnang: Gleis Richtung Marbach ohne Treppen erreichbar. Alle anderen Gleise nur über Treppe.

Bad Endorf – Beide Gleise gut erreichbar – Richtung Salzburg über die Brücke in Richtung Salzburg.

Bernau am Chiemsee – Beide Gleise gut erreichbar – Richtung München über eine recht flache Rampe.

Burg/Dithmarschen – keine Aufzüge vorhanden, alles ebenerdig, niedriges Bahnsteigniveau, keine ausgewiesenen Abstellmöglichkeiten

Bargteheide – Keine Aufzüge, begrenzte Abstellmöglichkeiten

Bad Oldesloe – Keine Aufzüge, keine Info über Abstellmöglichkeiten

Bad Schwartau – keine Aufzüge, aber alles ebenerdig, die Bahnsteigkante liegt teilweise niedriger, begrenzte Abstellmöglichkeiten

Bad Segeberg – keine Aufzüge notwendig, alles ebenerdig, keine Abstellmöglichkeiten

Büchen – Keine Aufzüge vorhanden, je nach Fahrtrichtung ist die Unterquerung der Gleise notwendig, begrenzte Abstellmöglichkeiten

Bad Bentheim: Treppe und winziger Aufzug (Ende unter Straßenbrücke)

Braunschweig: keine Rolltreppen, kleine Aufzüge

Bingen Rhein Hauptbahnhof: Fahrstühle

Bingen Rhein Stadt: ein Gleis ebenerdig, zweites Gleis durch Unterführung zu erreichen, Unterführung hat Rampe, aber Treppe zum Gleis

Boppard: Treppen zu Gleisen 2 und 3, Gleis 1 ebenerdig befahrbar, dafür ca. 100-200m Richtung Koblenz die Straße entlang fahren

Backnang: Gleis 1 kann direkt erreicht werden. Zu den anderen Gleisen gibt es am westlichen Ende der Bahnsteige einen Übergang mit Aufzug, der Übergang lässt sich auch durch das Parkhaus sehr gut mit dem Rad erreichen. Der Aufzug reicht gerade so für ein Fahrrad normaler Größe.

Bad Salzuflen: In der Regel halten alle Züge auf Gleis 1. Das ist vom Geh-/Radweg ebenerdig zu erreichen. Der Bahnsteig ist erneuert und hat die Höhe zum problemlosen Einsteigen – auch per Fahrrad. Gleise 2 und 3 sind nur über Treppen durch eine Unterführung zu erreichen. Dort halten nur Sonderzüge oder andere Ausnahmezüge (Gegenzüge bei Verspätungen o.ä.). Radstation: vorhanden Fahrstühle: noch keine, Anfang 2017 soll ein Umbau erfolgen, am Ende der Umbaumaßnahme soll es dann Fahrstühle zu den Gleisen geben, alternative: in Mönchengladbach aussteigen in die ca. 5 km bis nach Rheydt radeln

Bedarfshalt Gartenholz – Alles ebenerdig, keine Abstellmöglichkeiten

Bargteheide – Keine Aufzüge, begrenzte Abstellmöglichkeiten

Bedarfshalt Kupfermühle – Alles ebenerdig, keine Abstellmöglichkeiten

Bad Oldesloe – Keine Aufzüge, keine Info über Abstellmöglichkeiten

Bad Segeberg – keine Aufzüge notwendig, alles ebenerdig, keine Abstellmöglichkeiten

Büchen – Keine Aufzüge vorhanden, je nach Fahrtrichtung ist die Unterquerung der Gleise notwendig, begrenzte Abstellmöglichkeiten

Burg/Dithmarschen – keine Aufzüge vorhanden, alles ebenerdig, niedriges Bahnsteigniveau, keine ausgewiesenen Abstellmöglichkeiten

Bad Schwartau – keine Aufzüge, aber alles ebenerdig, die Bahnsteigkante liegt teilweise niedriger, begrenzte Abstellmöglichkeiten

Wer mit seinem Fahrrad am Bahnhof Bremen steht, hat Glück, denn hier gibt es geräumige Aufzüge. Auch der Bahnhof Bochum zeigt sich fahrradfreundlich. Hier sind die Aufzüge gleich so groß, dass gleich zwei Fahrräder transportiert werden können.

C

Crailsheim – Vom Bahnhof sind einige Bahnsteige nur über Treppen erreichbar.

D

Dinslaken seit Jahren kein funktionierender Fahrstuhl, Treppe, 2016 soll der Fahrstuhl fertig werden, Baustelle

Dorsten befahrbare Rampe bis zu den Gleisen

Hauptbahnhof Dortmund: Leider mies, nur die vorderen Gleise wie Gleis 7 und 8 und andere, die ich grad nicht weiß, haben Aufzüge. Ab Gleis 10 gibt es keine Aufzüge, höchstens Rampen neben der Treppe. Der Hinterausgang ist der Nordausgang, bei dem gibt es nur eine Treppe und eine Rolltreppe, die nach oben statt nach unten fährt. Am Nordausgang fahren die Fernbusse ab.

Wer mit seinem Fahrrad am Hauptbahnhof Düsseldorf steht findet zwar Aufzüge, muss jedoch etwas jonglieren, da die Aufzüge sehr klein sind und das rad aufgestellt werden muss. Außerdem liegen sie versteckt im hinteren Tunnel und sind über einen parallel verlaufenden Seitengang (zum Hauptgang) zu erreichen.

Dormagen: Aufzüge klein, Vorderrad hoch, dann geht’s. Aufzüge stinken oft nach Urin, da Vandalen da reinpinkeln.

Dormagen Nievenheim: keine Aufzüge, Bahnsteige ebenerdig zu erreichen

Darmstadt Hauptbahnhof. Es gibt inzwischen 2 Treppen, aber die Umsteigezeit ist sehr lang. Der Aufzug ist i.d.R. völlig überlastet. Im sog. Fahrradparkhaus gibt es keine freien Bügel, seit Jahren stehen dort die Leichen. Außerdem werden auch im Parkhaus regelmäßgi Räder entwendet, es ist für jedermensch zugänglich.

Der Hauptbahnhof Duisburg kann mit Aufzügen für zwei Fahrräder durchaus als fahrradfreundlich bezeichnet werden.

Dillingen – Gleise teilweise nur über Treppe erreichbar Donaueschingen – Am Bahnhof, Bahnsteige nur per Treppe erreichbar. Stadtausgang Aufzug, aber nicht immer in Betrieb.

E

Emden: Aufzug oder wenn keiner guckt: Bahnsteig nach Süden bis zum Ende gehen und Gleise kreuzen zur Normannenstraße

Essen Steele: Wenn Aufzüge funktionieren, groß genug, sonst Rolltreppe oder Treppe mit vielen Stufen

Essen Zollverein: Tunnel mit Rampe zum Mittelbahnsteig

Ellwangen – Gleise eben erreichbar

Bahnhof Essen Dellwig: Um auf Gleis 2 in Richtung Oberhausen Hbf und Duisburg Hbf zu kommen muss man dieses kleine Treppchen überwinden.

Essen Hbf: Aufzüge zu jedem Gleis, groß genug für zwei lange Räder. Einkaufsmöglichkeiten vorhanden.

F

Feldwies/Übersee – Das Gleis Richtung Salzburg ist gut erreichbar, Richtung München nur über Treppe.

Der Hauptbahnhof Frankfurt:ist als Kopfbahnhof natürlich eindeutig fahrradfreundlich und auch wenn man zur S-Bahn muss geht das mit Aufzügen problemlos.

Freiburg:  Aufzüge an jedem Gleis vorhanden allerdings sehr klein, Fahrräder passen nur hochkant rein, Umstieg mit Radgepäck zeitaufwendig, Bahnhof verfügt über Einkauf-und Gastronomiemöglichkeiten

G

Bedarfshalt Gartenholz – Alles ebenerdig, keine Abstellmöglichkeiten

Gruiten – kein Fahrstuhl

Geeste: keine Aufzüge, ebenerdiger Zugang zu den Bahnsteigen

H

Heidelberg: Aufzüge funktionieren in der Regel. Mein Eindruck ist, dass die Züge i.d.R. auf dem Gleis einfahren, für das sie angekündigt sind, und man nicht in letzter Minute an ein anderes Gleis sputen muss.

Hamburg Hbf – Aufzüge an jedem Gleis, maximal zwei Räder pro Aufzug, wenige Abstellmöglichkeiten, die zudem meist völlig überbelegt sind

Hamburg Hasselbrook – Keine Aufzüge für Regionalbahn/Fernbahn, keine Rolltreppen, keine Abstellmöglichkeiten

Hamburg Wandsbek – Ein Aufzug für maximal zwei Räder am Bahnsteig vorhanden, Abstellmöglichkeiten in kleiner Zahl vorhanden

Hamburg Tonndorf (ehm. Wandsbek Ost) – Ein Aufzug für maximal zwei Räder vorhanden, radfahrerfreundliche Rampen, an der B75 ausreichende Abstellmöglichkeiten

Hamburg Rahlstedt – Aufzug für maximal zwei Räder ist vorhanden, aber nur wenige Abstellmöglichkeiten für Räder, meist belegt. Bonus: Fachgeschäft für Räder in der angrenzenden Fußgängerzone

Hamburg-Harburg – Aufzüge vorhanden, teilweise auch Rolltreppen, normales Bahnsteigniveau, so gut wie keine Abstellmöglichkeiten für Räder

Hamburg-Altona: Kopfbahnhof (wg. Autozug), alles ebenerdig

Hamburg Hasselbrook – Keine Aufzüge für Regionalbahn/Fernbahn, keine Rolltreppen, keine Abstellmöglichkeiten

Hamburg Wandsbek – Ein Aufzug für maximal zwei Räder am Bahnsteig vorhanden, Abstellmöglichkeiten in kleiner Zahl vorhanden

Hamburg Rahlstedt – Aufzug für maximal zwei Räder ist vorhanden, aber nur wenige Abstellmöglichkeiten für Räder, meist belegt. Bonus: Fachgeschäft für Räder in der angrenzenden Fußgängerzone

Haffkrug – keine Aufzüge, alles ebenerdig, die Bahnsteigkante liegt komplett tiefer, ausreichend Abstellmöglichkeiten vorhanden

Heide/Holst. – Aufzüge für maximal zwei Räder vorhanden, Westseite ausreichend Abstellmöglichkeiten

Auch der Hauptbahnhof Hannover zeigt sich fahrradfreundlich. Er hat an allen Bahnsteigen und in alle Ebenen Fahrstühle. Die „kleineren“ Nebenbahnhöfe rund um Hannover auch. Außerdem in der Nähe der Hauptzugänge Nord und Süd Fahrradparkhäuser, mit Werkstatt und Waschanlage geführt durch STEP, Aufzüge geräumig und mit wenig Ausfällen (mein Eindruck), aber es kommt aufgrund der begrenzten Anzahl an Gleisen immer wieder zu kurzfristigen Gleiswechseln. Dann muss man sich sputen. Zahlreiche Einkaufs- bzw Einkehrmöglichkeiten am Bahnhof.

I

Ingelheim: Fahrstuhl + Fahrradparkhaus

Itzehoe: hat einen Fahrstuhl (normale Größe Kinderwagen, schräg auch ein Fahrrad) und natürlich Treppen.

J

Jena:  Hat nur 2 Gleise, beide haben Aufzüge, könnte aber eng werden. Hinter dem Bhf. Am Paradiespark gibt es Abstellanlagen. Schlechte Zufahrt vom Stadtgebiet her, da wurde nur an Autofahrer gedacht.

Jena West: keine Aufzüge, Zufahrt zu Gleis 1 (Richtung Erfurt – Schweinfurt – Weimar)  auf Vorderseite des Bahnhofsgebäudes (Bäcker und Zeitschriftenladen und Pizzaservice + Blumenladen) . Zufahrt zu Gleis 2 mit Rad: auf der Straße weiter fahren (von der Innenstadt kommend) und unter der Eisenbahnbrücke durch, rechts abbiegen, bei Weggabelung gleich links (nicht die Otto-Schott-Str. hoch) und dann ist nach dem Häuserblock links die Zufahrt zu Gleis 2 (Richtung Gera- Altenburg – Greiz – Sachsen).

Jena Saalbahnhof: 2 Gleise, weder Aufzug noch Rampe oder Schiene. (Richtung: Naumburg/Saale oder Richtung Saalfeld/Saale).

K

Kiel: Rund um den Bahnhof gibt es 3 Eingänge/Ausgänge. Sind alle Barrierefrei mit Schrägen ausgestattet.

Koblenz: Fahrstühle und Rolltreppen außer auf Gleis 1

Karlsruhe lange Rampen, man/frau muss schieben

Bedarfshalt Kupfermühle – Alles ebenerdig, keine Abstellmöglichkeiten

Der Kölner Hauptbahnhof bietet dem Radreisenden Fahrstühle auf jedes Gleis.

Köln Messe/Deutz Fahrstuhl nur auf Gleis 9 + 10 (S-Bahn), Rolltreppen führen auf jedem Gleis nur nach oben.

Köln Mülheim:Aufzüge für Gleis 5/6 S-Bahn. Gleis 1/3 RB-/RE-Verkehr nur Treppe. Einkaufsmöglichkeit für Reiseverpflegung

Karlsruhe. Der Bahnhof ist komplett barrierefrei. Außerdem gibt es noch seit 2007 eine überwachte Fahrradstation für wenig Geld: https://ka.stadtwiki.net/Fahrradstation_im_Hauptbahnhof . Auch noch positiv erwähnen könnte man, dass es in Richtung Innenstadt eine Fahrradstraße hat.

Kirkel: Da ist nur eine Treppe zum Bahnsteig, der Zugang hat eine Rampe. Rad geht, Kinderwagen Umständlich, Rollstuhl gar nicht, aber ein Rollstuhlfahrer kann in Homburg rechtzeitig anrufen, dann kommt von der Bahn einer raus gefahren und hilft.

Krefeld HBf: Aufzüge reichen für Fahrräder mit kurzem Radstand, ggf aber Vorderrad hoch

L

Leipzig: Als Radfahrerin liebe ich Kopfbahnhöfe. Allerdings ist es ein wenig tricky, den Ausgang zu finden und zu wissen, wo und wie man in dem Riesengebäude am besten rausfindet, ohne dass man eine Treppe benutzen muss.

Lüneburg – Aufzüge für maximal zwei Räder vorhanden für Bahnsteige 1-3, großzügiges Angebot von Abstellmöglichkeiten auf der Seite des Bahnhofsgebäudes

Lübeck Hbf – Aufzüge vorhanden für bis zu fünf Räder, keine Info über den Zustand der Abstellplätze nach der Sanierung

M

Münster: Aufzüge groß genug für ein Fahrrad

Marbach: Beide Gleise ohne Treppe erreichbar – Gleis in Richtung Stuttgart nur mit relativ steiler Autounterführung erreichbar Gleis in Richtung Backnang finden i.d.R. nur Ortskundige.

München – Kopfbahnhof – alle Ferngleise gut erreichbar. – S-Bahn nur mit Aufzug. Man läuft aber ggf recht lange vom Ende des Zugs nach vorne an den Gleiskopf und von dort wieder ans Ende des gewünschten Gleises. Ein Teil der Züge Richtung Allgäu fährt sowieso auf Gleisen etwas abseits ab. Ich rechne für München mit mind 10 Minuten Umsteigezeit. Vorsicht bei der Benutzung der Alex-Züge (Prag-München-Allgäu): Das sind uralte, neu angestrichene D-Züge (oder so was in der Art). Der Einstieg ist superhoch. Mit dem Rad kommt man kaum rein bzw. raus.

Mainz: Wenig Gleise, d.h. immer wieder mal Gleiswechsel in letzter Minute. Das wird dann gerne mal sehr knapp. Züge halten nur kurz in Mainz. Gerne etwas Hektik beim Aus- und Einsteigen. Einkaufstipp: Gummibärenladen im Bahnhof Mainz: Gleise 1 und 11 ebenerdig, alle anderen über Rolltreppenund Fahrstühle zu erreichen. Züge halten nur kurz in Mainz. Gerne etwas Hektik beim Aus- und Einsteigen. Einkaufstipp: Gummibärenladen im Bahnhof.

Marburg: Nach dem Umbau fahrradfreundlich. Aufzüge funktionieren, so mein Eindruck, so gut wie immer.

Mülheim/Ruhr: kleine Aufzüge, Vorderrad hoch

N

Nellmersbach: Beide Gleise ohne Treppe erreichbar – Zugang über die Querstraße in Richtung Stuttgart.

Neustadt/Holst. – keine Aufzüge, alles ebenerdig, die Bahnsteigkante liegt vollständig niedriger

Niebüll – Aufzüge für maximal zwei Räder vorhanden, stark begrenzte Abstellmöglichkeiten

Hauptbahnhof Nürnberg: kein durchgehender Aufzug von ganz unten (Königstorpassage, die zur Innenstadt führt) bis zum Gleis. Aufzug in Königstorpassage ist neben Rolltreppen ganz hinten neben Bahnhofsmission. Man kommt in der Haupthalle beim „ServicePoint“ der DB AG raus. Geradeaus hinter geht es zu den Gleisen. Aufzug zu den Gleisen: weiterer Weg beim Südwestausgang, der müsste vom „ServicePoint“ aus gesehen so zu erreichen sein: rechts ab, dann links den Gang hinter laufen. Der Südwestausgang ist hinten am Bhf.gebäude offen. In der Regel haben alle Gleise Aufzüge.

Neuss HBf: Aufzüge an Gleis 1/2 und 3/4 groß genug für Fahrräder, an Gleis 5/6 und 7/8 klein, Vorderrad hoch, dann geht’s Radstation: vorhanden

O

Osnabrück Fahrstuhl

Oelde Es gibt keine Läden, keine Rampe, kein Aufzug

Am Offenbacher Bahnhof ist man mit dem Fahrrad etwas aufgeschmissen: Keine Aufzüge, keine Rampen. Bahnhof in erbärmlichem Zustand.

Oberwesel: Zugang zu allen Gleisen eigentlich problemlos ebenerdig von Straße aus möglich aber nicht erlaubt

Oldenburg, Niedersachsen, gibt es einen Fahrstuhl. Bahnhof über zwei Eingänge zu erreichen, ZOB in unmittelbarer Nähe. Gastronomie im Bahnhof. Fahrradstation.

Ostthüringer Provinzbahnhöfe: Triptis und Niederpöllnitz sind ohne Fahrstuhl. In Niederpöllnitz wird aber fast nur das Gleis mit ebenerdigen Einstieg angefahren

P

Prien am Chiemsee – Gleis Richtung Salzburg direkt erreichbar. Gleis Richtung München mit Aufzug – wenn er funktioniert

Perl alles ebenerdig

Passau – Gleise per Aufzug erreichbar

Papenburg: Gleis 1 gut erreichbar, da überall Rampen verbaut sind. Gleis 2 geht so, da der Fahrstuhl oft kaputt ist und dann eine sehr große Treppe genommen werden muss.

R

Rheinbach Beide Bahnsteige gut über Rampen erreichbar, es gibt eine Bäckerei

Reinfeld – Keine Aufzüge, keine Info über Abstellmöglichkeiten

Radolfzell, keine Möglichkeit über die Gleise zu kommen, man muss über die Treppen

HBF Rostock: hat natürlich auch Fahrstühle. in Warnemünde kommt man ebenerdig mit der S-Bahn an

Rheine: Aufzüge klein, Vorderrad hoch, dann geht’s

S

Sierksdorf – keine Aufzüge, niedrige Bahnsteigkante, eine recht lange Treppe, keine offiziellen Abstellmöglichkeiten vorhanden

Schleswig – keine Aufzüge vorhanden, Rampe von der Südseite erleichtert den Zugang, nur wenige Abstellmöglichkeiten am Vorplatz

Der Bahnhof St.Goar ist mit dem fahrrad ein Problem, da es nur Treppen gibt.

Sierksdorf – keine Aufzüge, niedrige Bahnsteigkante, eine recht lange Treppe, keine offiziellen Abstellmöglichkeiten vorhand

Schleswig – keine Aufzüge vorhanden, Rampe von der Südseite erleichtert den Zugang, nur wenige Abstellmöglichkeiten am Vorplatz

Stendal: keine Aufzüge, niedrige Bahnsteighöhe

T

Trier Fahrstühle, komplizierte, gewöhnungsbedürftige Gleisbezeichnungen, Radwerkstatt im Bahnhof, nettes, offenes Café, in dem man das Rad im Eingangsbereich stehen lassen kann, so dass man es im Blick hat.

Timmendorfer Strand – keine Aufzüge, aber alles ebenerdig, die Bahnsteigkante ist nur im Bereich des Bahnhofsgebäudes höher, begrenzte

Abstellmöglichkeiten

Treuchtlingen Bahnknotenpunkt : Aufzüge vorhanden,5min Umsteigezeiten ,viele Radler! Aufzüge schaffen Pensum nicht! Anschlusszüge fahren trotzdem ab!

Tuttlingen – Gleise per Aufzug erreichbar

U

Ulm kleine überwindbare Treppen und Absätze, die Rampen muss man/frau lange suchen

Uelzen – Aufzüge für maximal zwei Räder an allen Bahnsteigen vorhanden, begrenzte Abstellmöglichkeiten

V

Voerde (Niederrhein) befahrbare Rampe bis zu den Gleisen

 W

Wesel Baustelle, im Bahnhof Fahrstühle, Anfahrt über Rampe auf der Rückseite

Warendorf problemlos

Winnenden: Richtung Stuttgart ist mit Aufzug erreichbar – Richtung Winnenden entweder Aufzug oder direkt erreichbar.

Würzburg: Gleiswechsel stressig. Treppen viel zu eng.

Wabrn: Wabern in der nordhessischen Provinz ist Intercityhalt. Dennoch ist der Bahnhof ziemlich „tot“, d.h.: keine Aufzüge, keine Rampen, sondern Treppenschleppen. Keine Einkaufsmöglichkeit am Bahnhof (kleiner Supermarkt in Wabern, mit dem Rad ca. 5 Min). Personal unterschiedlich kompetent, wenn man sich nach den günstigsten Möglichkeiten, das Rad mitzunehmen, erkundigt.

Westerland – Keine Aufzüge, alles ebenerdig, stark begrenzte Abstellmöglichkeiten. Bonus: Fahrradmitnahme für bis zu 4 Räder ohne Gepäck auch im Bus auf der Insel möglich

Wuppertal Hbf – Fahrstuhl nur vom Bahnhofstunnel zu den S Bahngleisen.

Wuppertal Oberbarmen – Fahrstuhl von der Bahnhofshalle in den Tunnel. Vom Tunnel leider nur zu den S Bahngleisen. Fahrstühle sehr klein. Vorderrad muss immer quer gestellt werden. Und dann mit dem Rücklicht aufpassen wenn die Tür schließt.

Wuppertal Barmen – Bahnhofstunnel ohne Treppe zu erreichen. Vom Tunnel gibt es nur einen Fahrstuhl zu den S Bahngleisen. Sehr klein.

Wuppertal Unterbarmen – Bahnhofsgebäude ohne Treppen zu erreichen. Vom Tunnel auf den Bahnsteig mit Fahrstuhl. Vom P+R Parkplatz in den Tunnel nur Treppe.

Wuppertal Steinbeck – kein Fahrstuhl

Wuppertal Sonnborn – Fahrstuhl

Wuppertal Vohwinkel – Bahnhofshalle ohne Treppe zu erreichen. Vom P+R Parkplatz über Treppe oder einen Umweg über die Straße direkt in die Bahnhofshalle. Vom Bahnhofstunnel Fahrstühle zu den S Bahngleisen. Aufzüge klein, Vorderrad hoch

Wedel/Holst. – Keine Aufzüge notwendig, alles ebenerdig, großes Fahrradparkhaus direkt neben dem Bahnhof

Waren (Müritz): Nur Treppen

Ausland

Frankreich

Thionville (F) problemlos im Bahnhof, komplizierte Anfahrt

Paris Gare Est (Ostbahnhof) (F) alles ebenerdig

Paris Austerlitz (F) Baustellenchaos hoch drei, alles ebenerdig

Orléans (F) Anfahrt zum Bahnhof unübersichtlich, im Bahnhof alles klar, alles ebenerdig

Italien

Florenz : Kopfbahnhof

La Spezia: Kleiner Aufzug, Rad passt hochkant rein.

Vernazza: Aufzug aber recht eng

Manarola. Treppe

Mestre nur Treppen

Venedig Kopfbahnhof, super leckere Pizza

Mailand Kopfbahnhof

Rom Termin Kopfbahnhof

 

Österreich

Salzburg – Gleise per Aufzug erreichbar

Wels – Gleise per Aufzug erreichbar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieringhausen ist nahezu unmöglich mit dem Rad, es gibt keinen Aufzug und die Schiene zum Schieben ist zu nah an der Wand, dadurch mit Gepäck nicht möglich. Engelskirchen ist sehr gut, da eben erdig

 

Ja in Speyer gibt es Aufzüge

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann freue ich mich, wenn du ihn teilst.
Menü schließen