Fahrradmitnahme im Flugzeug: Theorie, Praxis und ganz viel Erlebnis

Fahrradmitnahme im Flugzeug

AnjaJoest

Hey,
schön, dass du dich hierhin verirrt hast! Ich bin Anja und Reise für mein Leben gerne. Meistens bin ich mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs. Wenn ich nicht auf Reisen bin, dann verdiene ich mir meine Brötchen mit Unterrichtsbeiträgen im Fachbereich Politik und Sozialkunde. Als promovierte Politologin bin ich nicht nur davon überzeugt, dass Politik uns alle angeht sondern auch, dass Politik Spaß machen kann. Deshalb lege ich in meinen Unterrichtsbeiträgen besonderen Wert auf handlungsorientierten Unterricht. Gerne nehme ich dich ein Stück mit auf meinem Weg durch die Welt und den Unterrichtsalltag.

 

Ehrlich gesagt hatte sich mir die Frage, wie es ist, das Fahrrad im Flieger mitzunehmen bis zum Frühjahr noch nicht gestellt, denn ich hasse es zu fliegen. Ich sitze lieber Stunde um Stunde im Zug als kurze Zeit im Flugzeug – bisher zumindest. Wir hatten das Bahnreisen auch schon fast perfektioniert. Mit der richtigen Kombination aus Citynightline und normalen Zügen kommt man nämlich in – na ja, in einigen Stunden – schon ziemlich weit und mit dem Europaspezial ist es sogar super günstig. Da wir dieses Jahr in Rom starten wollten, schien alles kein Problem zu sein, doch dann die Horrormeldung: „DB stellt Citynightline ein“. Wie paralysiert setzen wir uns an den Computer und checken Bahnverbindungen. Das Ergebnis: Gute 30 Stunden bis Rom und nicht einmal ein Europa Spezial. Es soll also nicht nur ewig dauern, sondern auch noch ewig viel kosten. In einem Anflug von Wahn fange ich an die Internetseiten der Airlines zu checken und siehe da, aus 30 Stunden werden 1 ½ Stunden und der Preis bleibt nahezu gleich. Ich gehe kurz in mich und komme zu der Überzeugung, dass ich 11/2 Stunden Angst aushalte. Tja und von diesem Punkt an nahm die Planung unserer Reise ganz neue Züge an und es folgte erst einmal eine schlaflose Nacht, in der ich mich gefragt habe.

  • Kriege ich das wirklich hin oder wird der Flug zum Horror?
  • Wie verpacken wir unsere Räder und vor allem wo bekommen wir Verpackungsmaterial für den Rückflug her.
  • Wir können keinen Spiritus mitnehmen, müssen also erst welchen finden, bevor wir kochen können (von anderen Reisen wusste ich, dass dies unter Umständen nicht ganz leicht sein wird).
  • Was ist, wenn die Räder beim Transport beschädigt werden?
  • Was machen wir mit den Kartons am Flughafen?

Am nächsten Morgen sah die Welt dann schon ganz anders aus und ich hatte zu meiner alten Überzeugung: Geht nicht gibt’s nicht zurückgefunden. Also haben wir uns an die Buchung gemacht.

 

Tipps für den besten Preis

Einen billigen Flug zu buchen ist doch eigentlich ganz einfach. Man nutzt eine der zahlreichen Suchmaschinen und fertig. Allerdings kommt man bei einer Fahrradreise mit Zelt und allem Drum und Dran nicht mit dem Handgepäck aus und so lohnt sich ein genauer Vergleich der Gepäckpreise durchaus. Ganz davon abgesehen, dass die verschiedenen Airlines unterschiedliche Preise für den Fahrradtransport haben. Sieliegen für die Kurz- und Mittelstrecke zwischen 50,00 und 70,00 Euro. Wichtig ist, dass man beim Umsteigen doppelt zahlt.

Nachdem wir also einen, unserer Meinung nach angemessenen Flug gefunden hatten, stellte sich die Frage des Gepäcks. Wir sind zwar mehr als minimalistisch unterwegs aber Zelt, Kocher und Schlafsäcke wiegen nun einmal, doch wie viel eigentlich? Da wir uns bis dato nie um Gewicht, sondern eher um Platz in den Radtaschen gekümmert hatten, haben wir bei der Buchung einfach mal geschätzt und, wie sich beim Probepacken herausgestellt hat, sehr großzügig. Wenn du also wirklich den optimalen Preis erzielen möchtest, solltest du vorher wissen, was deine Ausrüstung so auf die Waage bringt.

 

Fahrradverpackung

In den Richtlinien der Airlines heißt es meistens, dass die Räder in Taschen oder Kartons verpackt sein müssen. Zudem muss der Lenker schief gestellt werden, die Pedalen abmontiert und die Luft aus den Reifen gelassen werden. Im Nachhinein müssen wir jedoch zu diesem Thema sagen, dass nichts so heiß gegessen wird, wie gekocht.

Wie wir vorgegangen sind

Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, dass ich nach 21 Jahren wieder ein Flugzeug besteigen würde, habe ich mich daran gemacht Kartons für den Hinflug zu besorgen und ich habe mich via Facebook schlau gemacht, wie wir die Verpackung auf dem Rückflug organisieren können. Die Kartons für den Hinflug habe ich bei meinem Fahrradhändler bekommen, der mir auf Anmeldung einfach zwei Verpackungen von gelieferten Rädern zurückgelegt hat. Für den Rückflug hat mir irgendjemand empfohlen die Räder einfach in Frischhaltefolie einzuwickeln – kam mir ehrlich gesagt etwas komisch vor, aber gut der Rückflug war ja auch noch weit weg. Außerdem ist es mir irgendwie immer wichtiger gut hin zu kommen, zurück geht dann schon irgendwie.

Verpackung für Fahrräder

Um sicher zu gehen, dass wir am Flughafen nicht Unsummen an Übergepäck zahlen, haben wir noch einmal Probe gepackt. Ohne Flug fahren wir, auf zwei Räder verteilt, mit zwei großen Ordliebtaschen*, zwei Frontrollern, zwei Lenkertaschen und haben Zelt und Isomatten* auf dem Gepäckträger. Für den Flug haben wir die zwei großen Taschen zu einem Gepäckstück zusammengebunden, Zelt und Isomatte, samt der leeren Lenkertaschen in einen Ortliebsack* gesteckt und hatten jeweils einen Frontroller als Handgepäck. Einen Tag vor dem Abflug haben wir dann unsere Räder in den Kartons verstaut und ein Großraumtaxi für den Weg zum Flughafen bestellt.

Fahrrad im Karton

Die Praxis

Obwohl der Taxifahrer erst nicht wusste, wie er die Sitze umlegen sollte, haben wir die verpackten Räder gut zum Flughafen bekommen und dort auf so einen Rollwagen geladen. Wir hatten es gerade durch die Rolltür ins Flughafeninnere geschafft und waren schon die Attraktion des Tages. Die Absperrung in der Schlange am Schalter zu passieren war schon ein Kunststück, aber wenn wir gar nicht um die Kurve gekommen sind, haben wir sie einfach verrückt. Um uns rum haben sich die Leute ständig gefragt, was wir da wohl transportieren. Der coolste Spruch war: „Guck mal, die nehmen einen Fernseher mit“. Endlich am Schalter angekommen wurden wir zum Sperrgepäck verwiesen, haben uns noch einmal durch den halben Flughafen manövriert – der ein oder andere Mülleimer musste schon verschoben werden – und dann ging alles ganz schnell. Die Räder liefen durch den Scanner und weg waren sie. Und dieses „weg waren sie“ war so schön. Wenn man mit dem Zug fährt, hat man ständig die Räder am Hals. Selbst wenn sie endlich vermeintlich gut verstaut im Fahrradabteil stehen kommt meist noch jemand, den irgendetwas stört oder sie sind umgekippt oder sonst etwas, aber wir waren sie einfach los und konnten ganz entspannt durch den Flughafen schlendern.

Auf dem Weg ins Flugzeug haben wir unsere Räder noch kurz auf dem Gepäckwagen an uns vorbeifahren sehen und dann haben wir sie und uns dem Schicksal des Luftverkehrs überlassen. Und siehe da, nach 1/12 Stunden sind zumindest wir sicher in Rom gelandet und es war auch gar nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte.

 

Wie bekommen wir unsere Räder wieder?

Glücklich wieder Boden unter den Füßen zu haben machen wir uns auf zum Gepäckband, doch seit der Landung verfolgt mich eine Frage: Was heißt eigentlich Sperrgepäck auf Italienisch? Oder zumindest auf Englisch, denn schließlich befinden wir uns in Rom und nicht in Hinterpusemuckel. Meine Tochter, die zukünftige Abiturientin kann mir auch nicht weiterhelfen und bevor ich mich in einer Tirade über das deutsche Bildungssystem ergehe warte ich einfach mal ab. Und wie es eben so ist bei der Gepäckausgabe am Flughafen: Die Koffer kommen und gehen und irgendwann kommen eben keine mehr. Doof nur, dass wir bisher gerade mal unser Zelt, die Isomatten und zwei leere Lenkertaschen ergattert hatten. Aber dank verschiedener Kindersendungen in meiner Kindheit habe ich ja gelernt: Wer nicht fragt, bleibt doof. Und so habe ich mich auf den Nächstbesten gestürzt, der einigermaßen offiziell aussah, und habe ihn -wie weiß ich nicht mehr – nach der Sperrgepäckausgabe gefragt. Seine Antwort konnte ich auch nur großzügig interpretieren aber immerhin konzentrierte sich unser Fokus danach auf ein stillstehendes Fließband. Und während wir noch hilflos auf den Stillstand starrten, tauchten plötzlich unsere Radtaschen auf und kurze Zeit später schoben zwei nette Herren die Kartons mit unseren Rädern in die Halle. Glücklich, dass nun alles beisammen war, laden wir wieder alles auf einen Rollwagen und wollen so schnell wie möglich Richtung Ausgang. Doch Mist, hier war irgendwie alles enger und vor jeder Tür mussten wir den Wagen abladen und die Räder einzeln durchschieben – egal wir waren in Italien.

Und jetzt

Tja jetzt war guter Rat teuer, wir standen mit zwei verpackten Fahrrädern bei guten 40 Grad am Flughafen in Rom. Zunächst haben wir uns einen Schattenplatz gesucht und angefangen die Räder zu montieren. Eigentlich alles kein Problem. Im Schweiße unseres Angesichts haben wir die Lenker gerichtet, die Pedalen montiert und in Schichtarbeit die Reifen wieder aufgepumpt. Als wir fertig waren, waren wir schweißgebadet und hatten immer noch ein Problem: Wie werden wir die doofen Kartons wieder los? Die umstehenden Mülleimer waren definitiv zu klein um sie, selbst zerlegt, zu entsorgen. Ja und wir gestehen, wir haben die Kartons teilweise zerlegt und auf die umliegenden Mülleimer verteilt, die Reste haben wir zusammengelegt und hinter einen Mülleimer geschoben und dann sind wir geflüchtet. Noch heute hoffen wir, dass uns das Reinigungsteam vom Flughafen verzeihen kann.

Der Rückflug

Irgendwie konnte ich den Rückflug wesentlich entspannter angehen. Klar sollte mein Rad nicht heil aus dem Gepäckraum kommen würde ja auch nicht meine ganze Reise platzen aber irgendwie hat sich auch eine gewisse Routine eingestellt. Wir hatten am Tag zuvor eine billige Isomatte ergattert und 8 Rollen Frischhaltefolie gekauft. Am Flughafen angekommen haben wir dann alle empfindlichen Teile mit der Isomatte abgeklebt und dann jedes Rad in 4 Rollen Frischhaltefolie eingepackt. Etwas nervös haben wir uns anschließend auf den Weg zum Schalter von Eurowings gemacht, nur um dort zu erfahren, dass unsere Verpackungskünste gar nicht nötig gewesen wären. Wieder wurden wir ans Sperrgepäck verwiesen aber diesmal begleitete uns ein netter Herr, half uns, wo nötig und dann waren sie wieder weg unsere Räder. Wie auf dem Hinflug auch haben wir es wieder total genossen, dass alles so unkompliziert funktioniert hat und wir unsere Räder gut losgeworden sind.

Sicherung der gangschaltung

Fahrradverpackung Rückflug

Fazit

Die Fahrradmitnahme im Flugzeug kostet natürlich eine ganze Stange Geld, aber dafür spart man eine Menge Zeit und es ist einfach viel relaxter als mit der Bahn. Je nachdem, wo es hingehen soll werden wir in jedem Fall wieder das Flugzeug nehmen, statt uns Stunde um Stunde mit der Bahn herumzuärgern. Super fand ich es natürlich auch, dass ich mir die Nächte, in denen ich immer versucht hatte, noch zwei der begehrten Stellplätze zu ergattern diesmal schenken könnte. Was ich aber definitiv anders machen werde beim nächsten Mal: Ich werde sehen, dass alle Reifen Autoventile haben, denn es ist quasi unmöglich mit einer kleinen Pumpe 4 Bar in die Reifen zu bekommen und Tankstellen oder Autovermietungen gibt es am Flughafen immer. Einen Nachteil hat die Fliegerei mit dem Rad aber doch: Viele Flughäfen sind nur über autobahnähnliche Zubringer zu erreichen und so kann die An- und Abfahrt unter Umständen etwas heikel sein. Wir hatten Glück, denn in Italien kann man eigentlich ganz gut auf Schnellstraßen radeln und in Deutschland sind wir mit dem Auto an und abgereist. Unter Umständen lohnt es sich also ein paar Stationen mit dem Zug zu fahren, sofern dies möglich ist.

Hast du dein Fahrrad schon mal im Flieger mitgenommen? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich freue mich über deinen Kommentar und deine Fragen.

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AnjaJoest

Hey, schön, dass du dich hierhin verirrt hast! Ich bin Anja und Reise für mein Leben gerne. Meistens bin ich mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs. Wenn ich nicht auf Reisen bin, dann verdiene ich mir meine Brötchen mit Unterrichtsbeiträgen im Fachbereich Politik und Sozialkunde. Als promovierte Politologin bin ich nicht nur davon überzeugt, dass Politik uns alle angeht sondern auch, dass Politik Spaß machen kann. Deshalb lege ich in meinen Unterrichtsbeiträgen besonderen Wert auf handlungsorientierten Unterricht. Gerne nehme ich dich ein Stück mit auf meinem Weg durch die Welt und den Unterrichtsalltag.

10 Gedanken zu „Fahrradmitnahme im Flugzeug: Theorie, Praxis und ganz viel Erlebnis

  1. Der Tipp mit der Frischhaltefolie, auf dem Rückflug, könnte von mir sein, das mache ich schon seit Jahren so. Durch eine komplizierte Anreise musste ich mein Fahrrad diesmal auch auf der Hinreise so verpacken, das ging zum ersten Mal schief! In Georgien angekommen stellte ich am Hinterrad eine riesige Delle und eine gewaltige Acht an der Felge fest. Mit Mühe und Not kam ich bis Tiflis. Auch nach Stunden hatte ich noch keinen Radladen gefunden, ein Vulkaniseur sah sich dann den Schaden an und hat mir für relativ kleines Geld die Felge so repariert, dass ich weiterfahren konnte. Dafür hat er 3 Stunden benötigt. Für einen Hinflug werde ich das nie wieder machen. Einen Ventiladapter kann ich nur empfehlen, ein Autoventil passt nicht durch jede Felge! Noch ein Tipp, wenn man Bedenken wegen des Gewichtes hat. Das verpackte Fahrrad darf meistens bis 32 Kg. wiegen. Bitte vorher die Bedingungen genau lesen, soviel wiegt kein Fahrrad im Karton oder Folie, also alles reinpacken, was möglich ist, Kleidung in Plastikbeuteln und auch die Packtaschen sind ein sehr guter Schutz, ihr müsst weniger schleppen und man hat mit dem übrigen Gepäckgewicht keine Probleme. Am Flughafen sind nicht immer alle Aufgabeschalter in Betrieb, hier kann man sein Gepäck einfach nachwiegen.

    1. Hallo Manfred,
      genau aus diesem Grund wollte ich die Räder auf dem Hinflug möglichst gut verpackt haben. Wenn zurück etwas schief geht ist es ja nicht soo schlimm. Allerdings war die Entsorgung der Kartons ja auch nicht ganz unkompliziert. Genial wäre ja eine Kartontauschbörse aber dazu fliegen natürlich viel zu wenige mit ihrem Rad. Interessant finde ich deinen Tipp mit dem Gewicht. Ehrlich gesagt hatte ich gar keine Ahnung, wie schwer das Rad sein darf, aber wir sind auch so gut mit unserem Gepäck hingekommen aber gut, wir hätten natürlich ein paar Euro sparen können, wenn wir kein Zusatzgepäck gehabt hätten. Egal – beim nächsten Mal sind wir schlauer, ich finde als Anfänger haben wir uns ganz gut gemacht.
      Liebe Grüße Anja

  2. Hi. Ich bin noch nicht mit dem Rad geflogen, aber es gibt bei jedem Händler als Centartikel Ventiladapter von Fahrrad auf Auto. Die habe ich immer im Portmonee.

    1. Hallo Bibo,
      tja hab ich sonst auch immer aber da haben wir einfach gepennt. Kommt sicher nicht wieder vor, denn nicht nur das Pumpen sondern auch die ersten Anstiege in den Abruzzen waren reichlich Lehrgeld.
      Liebe Grüße Anja

  3. Viele Flugreisen mit Fahrradmitnahme gemacht (Mongolei, Tadschikistan, Georgien, Bulgarien, Kuba, Ukraine), noch nie verpackt. Lenker quer, Pedalen nach innen verschraubt, Luft nur zur Hälfte abgelassen und gut war es. Vorher natürlich bei dem Reiseveranstalter vom Forum „Anders Reisen“ bzw. bei der/den Airlines erkundigt

    1. Hallo Hans-Joachim,
      ich glaube bei der nächsten Flugreise bin ich da auch cooler. Ich wollte es natürlich um alles in der Welt vermeiden, dass man uns nicht mitnimmt. das auch beim Fahrradtransport mit dem Flieger nicht alles so heiß gegessen wird, wie gekocht weiß man ja als Neuling noch nicht.
      Alles Gute Anja

  4. Hallo, sehr guter Artikel. Habe beim lesen mitgefiebert. Hatte bisher 3x mein Fahrrad dabei. Ich glaube ich muss da auch mal einen Blog verfassen. Am einfachsten war es nach Thailand. Etwas komplizierter nach Amerika. Das Chaos pur: Malaga-München.
    Gruß
    herbb

    1. Hallo Herbb,
      danke für das Lob. Es scheint tatsächlich unmöglich zu sein, eine generelle Aussage zu machen. Allerdings ist es bei der Bahn ja ähnlich. Ich finde den Fahrradtransport in Deutschland, zumindest auf Fernstrecken, beispielsweise wesentlich stressiger als in Italien.
      Liebe Grüße Anja
      PS.: Ich warte auf deinen Artikel. 🙂

  5. Moin!
    Ich wollte eines meiner Fahrräder nach Thailand mitnehmen. Diese Idee kam mir so ganz spontan und setzte sich bei mir im Kopf fest. Die Flüge waren schon länger gebucht, als ich es mir dann in den Kopf setzte. Also im Internet die Seite von Thai Airways aufgerufen, da gesucht und gefunden. Man muss das Fahrrad anmelden, wenn man es mitnehmen will, es gut verpacken, Pedale ab, Lenker quer, Luft aus den Reifen. Kostenpunkt: Als Extra-Gepäck zusätzlich zum Freigepäck 150US$, wenn innerhalb der Grenzen des Freigepäcks sogar kostenlos. Mein Fahrrad musste vorher nochmal in die Inspektion, neue Kette, Ritzel und andere Verschleißteile. So hab ich mein Rad direkt dort in einen Fahrradkarton verpacken lassen. Da wir mit dem ICE zum Flughafen Frankfurt/Main mussten, hab ich mein Fahrrad zwei Tage vorher zum Flughafen gebracht und dort in der Gepäckaufbewahrung deponiert und vorm Einchecken dort wieder abgeholt. Das Fahrrad ist heil in Thailand angekommen, steht dort derzeit bei Schwiegereltern und wartet auf mich.

    1. Hallo Robert,
      ich glaube die Kosten und die Wünsche an die Verpackung variieren je nach Fluggesellschaft. Was wirklich ein kleines Problem ist, ist der Fahrradtransport zum Flughafen. Wir wohnen ein Glück recht nah und so konnten wir ein Taxi nehmen. Alles in allem scheint aber der Transport im Flieger viel unkomplizierter zu sein, als ich mir vorgestellt habe.
      Liebe Grüße Anja

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