Zuletzt aktualisiert am 29. September 2019 um 16:30

 

 

Die Klippertmethode ist eine Unterrichtsmethode, die in die Kategorie selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Lernen fällt.

Nach eigener Aussagen passt sie sich an den veränderten Schulalltag der Schülerinnen und Schüler an, mit dem Ziel sowohl die Lehrer zu entlasten als auch die Kompetenz der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Sie geht, wie der Name schon sagt auf Heinz Klippert zurück.

Heinz Klippert

Dr. Heinz Klippert ist gelernter Maschinenschlosser und hat auf dem zweiten Bildungsweg Ökonomie und Soziologie studiert und schließlich in Wirtschaftswissenschaften promoviert. Er hat eine Lehrerausbildung und langjährige Erfahrungen als Lehrer an einer Gesamtschule. Er „zählt zu den renommiertesten Experten in Sachen Lernmethodik und Unterrichtsentwicklung“, ( Klippert Materialien) sein Ansatz ist in der Wissenschaft jedoch nicht unumstritten.

Die Materialien

Die von  Dr. Heinz Klippert entwickelten Materialien „unterstützen die Schüler auf ihrem Weg zum vielseitigen Kompetenzerwerb. Die Schüler müssen lesen und nachschlagen, schreiben und zeichnen, markieren und exzerpieren, strukturieren und visualisieren, vortragen und argumentieren, kooperieren und präsentieren, diskutieren und Probleme lösen – kurzum: Sie müssen die Inhalte vielseitig erschließen und anwenden. Auf diese Weise wird dem Aufbau „intelligenten Wissens“ als auch der verstärkten Methodenschulung Nachdruck verliehen.

Die Schüler lernen nicht nur fachspezifische, sondern auch fachübergreifende Fähigkeiten und Fertigkeiten. Ihnen wird ein Mehr an Offenheit zugemutet zugleich aber auch unterstützende und reglementierende Lehrerlenkung angeboten. Gelenkt wird durch Material-, Zeit-, Produkt- und sonstige organisatorische Vorgaben, nicht aber durch offensive Belehrung und Ergebnisdarbietung“. (http://www.klippert-medien.de/klippert-konzeption)

Die Lernspiralen

So genannte Lernspiralen stehen im Mittelpunkt der Methode. Sie sollen nicht nur den Lehrer Entlasten, sondern auch die individuelle Förderung des einzelnen Schülers ermöglichen. In der Grundform besteht eine Lernspirale aus verschiedenen Phasen:

  • Die erste Phase wird auch als Inputphase bezeichnet. In ihr gibt der lehrer zunächst einen Überblick über den Stundenverlauf und den Inhalt der Stunde.
  • In der Bearbeitungsphase wird in der Regel in Einzelarbeit ein Bild betrachtet oder ein Text bearbeitet.
  • In der dritten, der Nachhilfephase tauschen sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig über das Thema aus und ergänzen sich so.
  • In der vierten, der Konstruktionsphase erstellt eine ausgeloste Gruppe ein Produkt aus der bisherigen Arbeit. da niemand weiß, ob er oder sie ausgelost wird erhöht dieses Verfahren, nach Klippert die Mitarbeit.
  • Nun folgt die Präsentationsphase in der das Arbeitsprodukt vorgestellt und bewertet wird.
  • Die Lernspirale endet mit der Vertiefungsphase. Hier wählen die Gruppen aus den unterschiedlichen Arbeitsprodukten aus und übernehmen die daraus resultierenden Ergebnisse ins Heft oder entwerfen beispielsweise ein Arbeitsblatt.

Der Ansatz in der Praxis

In der Praxis sind die Materialien so aufgebaut, dass sich die Schülerinnen und Schüler die jeweiligen Themen weitestgehend selbstständig erarbeiten. Sie  „müssen lesen und nachschlagen, schreiben und zeichnen, markieren und exzerpieren, strukturieren und visualisieren, vortragen und argumentieren, kooperieren und präsentieren, diskutieren und Probleme lösen (…) (http://www.klippert-medien.de/klippert-konzeption)

Wenn du mehr über Dr. Heinz Klippert erfahren möchtest empfehle ich dir ein Interview aus der Zeit.

Du interessierst dich für die Klippert-Merthode? Ich werde in den nächsten Wochen hier einige seiner Materialien vorstellen. Folge mir doch einfach per Mail und du verpasst keinen meiner Beiträge.

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