Zuletzt aktualisiert am 29. September 2019 um 16:28

 

Schon vorweg: Dies ist eine NOGO Überschrift für Google aber mir gefällt sie und deshalb bleibt sie.

 

Geplant und sozusagen gebucht hatte ich eine von den viel beworbenen Seoreisen von Max.

Bei einer solchen Reise treffen sich verschiedene Reiseblogger, erkundden gemeinsam eine Stadt und haben die Gelegenheit etwas über die Optimierung ihrer Artikel zu erfahren.

Die Ausgangslage

Dabei war ich davon ausgegangen und so hörte es sich zunächst auch an, dass sich ein paar Reiseblogger in Duisburg treffen und mit Hilfe von Kooperationen kostengünstig die Stadt erkunden können. Anschließend verfasst jeder seinen Artikel und anhand des konkreten Beispiels geht es dann um die Optimierung.

SEO: Brauche ich das wirklich?

Die Frage muss letztendlich jeder für sich beantworten. Vermutlich sind die meisten von euch mit dem gleichen Gedanken an den Start gegangen, wie ich: Endlich so schreiben, wie man will. Ohne, dass ein Verlag, ein Redakteur oder sonst wer einem reinredet. Und vermutlich ist es wiederum den meisten so ergangen, wie mir: Nach dem ersten Erstaunen, dass überhaupt jemand den Blog liest, kam der Wunsch nach mehr und genau an dem Punkt kommt man an SEO und Google nicht mehr vorbei.

Gepaart mit dem Reisebloggerstammtisch NRW, der am Freitagabend stattfinden sollte, sprach eigentlich alles für ein interessantes Wochenende im Pott. Und nachdem ich meine anfänglichen Bedenken

  • Will ich das wirklich, meine wenige freie Zeit mit wildfremden Menschen verbringen?
  • Gehör ich überhaupt dazu? Mein Blog ist doch noch so jung.
  • Will ich mich einen Konzern wie Google, den ich eigentlich ablehne, wirklich unterwerfen?
  • Und Ähnliches

hatte, habe ich mich also angemeldet.

Erste Komplikationen

Doch je näher das Wochenende rückte, umso chaotischer wurde es. Weder Max noch ich hatten mit Hotelkooperationen Erfolg und von Max trudelten nach und nach folgende Nachrichten ein:

  • Wir sind nur zu viert
  • In der Jugendherberge klappt es nicht
  • Hier und da klappt es nicht aber ich versuche es noch hier und da

Als Ankerpunkt blieb eigentlich nur noch der Stammtisch am Freitagabend und so habe ich beschlossen für den Fall der Fälle mein Zelt einzupacken. Kurz und gut, als ich mich Freitag Mittag auf den Weg gemacht habe, wusste ich einzig und allein, dass ich die erste Nacht im Hostel Veritas verbringen würde und das der Stammtisch um 19.00 Uhr zu einer Führung durch den Landschaftspark Duisburg Nord starten würde.biergarten-hostel-veritad

 

Ich mach mich auf den Weg

Als ich nach 3 Stunden endlich in Oberhausen angekommen bin – die A3 ist Freitag Nachmittags schlimmer als Bahnfahren mit Rad, saß Max schon im Biergarten. Wir haben uns kurz unterhalten und dann ging es auch schon los zum Stammtisch. Nach und nach trudelten die ersten Besucher ein. Mit einigen war ich bereits virtuell befreundet, von anderen hatte ich gelesen und wieder andere sagten mir gar nichts.img_1245

Allen, die wie ich anfangs unsicher sind, ob sie auf so einem Treffen nicht vielleicht, aus den unterschiedlichsten Gründen, fehl am Platz sind, kann ich nur Raten: Hört euch um, sicher gibt es auch in eurer Stadt oder Gegend einen Reisebloggerstammtisch und traut euch – es lohnt sich!landschaftsparl-nord-gebaeude

Viel wichtiger war jedoch, dass wir ein echt netter Haufen waren, der eine tolle Führung durch den Landschaftspark mit anschließendem Feuerwerk an der höchsten Sandburg der Welt gemacht hat.

Zurück im Hostel feierte noch eine Horde Ärzte im dazugehörigen Biergarten und an schlafen war noch nicht zu denken, dafür aber an eine erste Einführung in Seo. Am nächsten Morgen stieß dann noch Ina von genussbummler.de dazu und wir sind anhand von konkreten Artikeln der Frage nachgegangen, wie wir unsere Texte mit einfachen Mitteln optimieren können. Gegen Mittag kam auch noch Jessica und wir haben den Tag im Gasometer Oberhausen ausklingen lassen.blick-vom-gasometer-oberhausen

Was ich gelernt habe

Schön war zunächst einmal die Erfahrung, dass nicht nur ich meine Bilder viel zu groß herunterlade, weil oft einfach die Zeit fehlt und noch viel besser, dass auch andere die Überschriftenformatierung allein wegen der Größe nutzen und nicht, um Google damit etwas Bestimmtes zu sagen.

Viele Sachen waren mir nicht ganz neu, irgendwie, irgendwann hatte ich schon einmal etwas in der Art gelesen, doch ich habe zumindest durch das Wochenende ansatzweise verstanden, wie Google meinen Text und meine Formatierung sozusagen übersetzt. Mir ist klar geworden, dass mir längst nicht alles gefällt, was Google sozusagen von mir will, aber es gibt durchaus ein paar Dinge, die ich beachten kann ohne mir einen Zacken aus der Krone zu brechen. Wichtig ist mir dabei allerdings, dass ich nach wie vor so schreibe, wie ich will. In keinem Fall möchte ich, dass Google mein neuer Chefredakteur wird.

Kleinigkeiten, die zur Optimierung beitragen:

  • Die Überschriften H1 bis Hx bewusst einsetzen.
  • Bilder benennen und nach Möglichkeit mit Bildunterschrift versehen.
  • Ein Inhaltsverzeichnis einfügen.
  • Auf offizielle Seiten verlinken.
  • Weitere Informationsmöglichkeiten hinzufügen.

Wer glaubt nach solch einer SEO Reise der absolute Experte zu sein sollte die Finger davon lassen. Wer jedoch Lust darauf hat in netter Atmosphäre ein unter Umständen chaotisches Wochenende zu verbringen, Gleichgesinnte kennenzulernen und etwas über die Optimierung seines Blogs zu erfahren, dem kann ich die Veranstaltung nur ans Herz legen.

Nachtrag

Ach ja und die Nacht im Zelt habe ich eigentlich nur verbracht, weil ich meiner Tochter ein sturmfreies Wochenende versprochen habe, die Veranstaltung aber wegen der wenigen Teilnehmer bereits Samstagabend endete. Und wie heiß es so schön: Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen. Kluge Sprüche verlangen manchmal nach unkonventionellen Lösungen und so habe ich noch einen Abend zwischen Dauercampern auf mich genommen. Aber auch die gehen irgendwann ins Bett und so konnte ich das Wochenende mit einem einsamen Bad im See abschließen. Und nein hiervon gibt es keine Bilder – Ranking bei Google muss auch seine Grenzen haben.

Herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an Ina als Mitteilnehmerin und kritische Betrachterin, Jessica, die den Stammtisch vortrefflich organisiert hat und Max, der übrigens nicht nur der Seo Max ist, sondern auch der Hostel Max. Es hat mir sehr viel Spaß mit euch gemacht.

 

Und jetzt bis du gefragt: Wie hälst du es mit SEO? Versuchst du deine Artikel zu optimieren oder ist dir Google wurscht? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

 

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