Round up: Hier schlafe ich am liebsten

Round up: Hier schlafe ich am liebsten

 

Vor ein paar Wochen habe ich die Frage in den Raum geworfen, wie ihr auf euren Reisen übernachtet. Ich schwöre ja nach wie vor auf den Campingplatz: Mein eigenes Reich und trotzdem Anschluss und nicht die Abgeschiedenheit eines Hotelzimmers. Wie andere das sehen hier in der Zusammenfassung:

Mitgemacht haben übrigens Jessica von Yummy Travel Reiseblog, Emmi von der ich leider keine  weiteren Angaben habe, die mich aber sehr beeindruckt hat, Martin Bruns ,Lydia von on a journey ,Christina von Trip to the Planet und Barbara von Barbaras Reisen.

 

Wo übernachtest du am liebsten von Jessica von Yummy Travel Reiseblog

Der Schlafplatz sollte ja bei jeder Reise weise gewählt sein. Touristenbomber?
Ein No-Go für mich. Zelten in freier Wildbahn? Da graust es mir! Was ist also
das richtige für mich?

Ich habe viele Nächte in Hotels verbracht und war (mehr oder weniger) immer
zufrieden. Man hat seine Ruhe, seinen eigenen Bereich und kann tun und lassen,
was man will. Eigentlich ein Paradies für einen Reisenden. Doch im letzten Jahr
kam dann der Umschwung für mich. Aus Interesse habe ich mir ein Zimmer bei
Airbnb herausgesucht. Ich wollte einfach mal wissen wie das so ist. Meine
Erwartungshaltung in dem Moment: plus/minus Null.

So bezog ich für mehrere Tage die Wohnung einer reizenden etwas betagteren Dame
in Berlin. Eins kann ich sagen: Ich war sofort hin und weg! Das Gefühl bei einem
fremden Menschen zu wohnen, war gar nicht fremd. Im Gegenteil, ich habe mich
sehr geborgen gefühlt und hatte sofort einen Ansprechpartner.

Ich habe die besten Tipps bekommen und Orte gesehen die ich sonst nie
kennengelernt hätte.

Für mich gibt es nichts anderes mehr. Mein Motto ab jetzt: „Live like a local.“

Jessica schreibt auf Ihrem Reiseblog Yummy Travel http://yummytravel.de über
ihre die Welt, das Fotografieren und über ihre Heimat – den Ruhrpott.

Jessica Niedergesäß
– Yummy Travel Reiseblog –
http://yummytravel.de/

Round-up yummytravel.de (1)

 

Wo übernachtest du am liebsten von Emmi leider ohne weitere Angaben

Ich bin schon 63 Jahre alt und habe seit 2 Jahren das Zelten für mich entdeckt.
Wie es dazu kam:
Seit einigen Jahren machte ich in jedem Sommer mit einer Freundin eine mehrtägige Fahrradtour. Wir suchten uns jeden Tag spontan ein Zimmer,
es hat immer geklappt (auch mit netten Erlebnissen). Vor 3 Jahren mußte die Freunding die Radtouren aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.
Ich bin dann allein losgefahren und hatte Probleme, spontan für 1 Nacht für 1 Person ein Zimmer zu bekommen, es war auch teuer.
Ein Bekannter gab mir den Tipp mit dem Zelten.
Ich kaufte mir ein Zelt und eine gute Isomatte und war 2014 auf dem Elberadweg von Dresden bis Magdeburg und 2015 auf dem Weserradweg von Hann Münden bis Nienburg mit dem Fahrrad unterwegs.
Es gefällt mir super, gerade weil ich allein fahre, finde ich das Übernachten auf einem Campingplatz sehr schön, da sich leicht Kontakte zu anderen Reisenden ergeben.
In diesem Sommer werde ich wieder losfahren mit Fahrrad und Zelt.

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Wo übernachtest du am liebsten von Martin https://www.facebook.com/martin.bruns.71?fref=ts

Da bin sehr flexibel.

Also Radtouren alleine, dann im Zelt, Warmshowers oder Couchsurfer, wenn es nicht anders geht auch auf einem Zeltplatz hier dann möglichst naturnah, wovon es schon einige zB in Holland und Dänemark gibt. Ggfs auch Hütten, wenn das Wetter absolut nicht mitspielt.
Jetzt im Juni in Norwegen vorwiegend Zelten und 2-3 mal Warmshowers.
Route steht zwar fest, aber Plätze suche ich dann.
Platz für das Zelt gern auf alten abgesperrten (mit Findlingen) Wegen neben der neuen Strasse. Oft guter, gerader Untergrund und dann so abstellen, das die Lichter der vorbeifahrenden Autos nicht draufscheinen.
Oder ich finde Trampelpfade zu einer schönen Stelle. Irgendwann hat man für solche Plätze den Blick. Dann noch das Zelt so aufstellen, das möglichst die Morgensonne auf den Milchkaffe fällt. 😉

Mit meiner Tochter, damals 15 – 17 Jahre in Schweden bzw Frankreich auch gezeltet und auch Warmshowers/Couchsurver in Anspruch genommen. Das bringt auch noch Kommunikation und war immer lustig.

Fahre ich mit der Freundin dann Warmshowers, Couchsurver oder Pensionen, oder wie demnächst in Holland Unterkünfte über die Stiftung Freunde der Radfahrer.
Zelten ist eher die Ausnahme, aber auch schon gemacht. Diese Tour ist auch schon durchgeplant. Tageskilometer so zwischen 60 und 80. Dazu zweimal zwei Nächte, um sich am freien Tag die Umgebung gemütlich ansehen zu können.

Hotels meiden wir beide. Ok. Auf Malle in Port de Soller war es denn doch ein kleines Hotel. Das war okay, da jeden Tag ausgiebig gewandert.

Aussuchen:
Bei Warmshowers und Couchsurfer filtere ich nach Alter. So ca. ab 40 Jahre aufwärts und schaue mir das Profil an. Dann entscheide ich aus dem Bauchgefühl heraus. Das hat immer geklappt

Martin Bruns

Wo übernachtest du am liebsten von Lydia von on a journey

Ich bin beim reisen unglaublich flexibel. Vom Bett im Hotel oder Hostel bis hin zur Luftmatratze im Zelt ist alles drin.

Eine Übernachtung auf einer fremden Bett steht bei mir noch auf der Buckeltest.
Via Couchsurfing werde ich das bestimmt in nächster Zeit schaffen.

Mein Ziel für diese Sommer: Im freien schalten. Ganz ohne alles. Ohne Zelt – ohne Matratze.
Ich bin gespannt und hoffe auf einem warmen Sommer. 🙂

 

 

Aussicht-von-der-Prager-Burg Kopie 2

 

Wo übernachtest du am liebsten von Christina von Trip to the Planet

Auf Reisen schlafe ich am liebsten in einem Einzelzimmer, sofern ich alleine unterwegs bin. Ich mag es nicht, in Hostels in großen Räumen mit fremden Personen zu übernachten. Ich brauche meine Privatsphäre. Wenn ich abends von einem langen Reisetag in meine Unterkunft komme, möchte ich für mich sein. Da ist mir auch mein eigenes Bad sehr wichtig. Wenn ich mir Unterkünfte aussuche, achte ich also hauptsächlich auf diese beiden Kriterien. Dabei ist es mir egal, ob das ein Hotel, ein Hostel, eine Pension oder ein Baumhaus ist. Das Wichtigste ist, dass ich mich zurückziehen kann und mir Dusche und Toilette nicht mit anderen Menschen teilen muss. Wenn ich mit dem eigenen Auto anreise, achte ich zusätzlich noch darauf, dass die Unterkunft private Parkplätze zur Verfügung stellt, auf denen ich es für die Dauer meines Aufenthalts sicher abstellen kann. Ansonsten brauche ich nicht viel. Das Zimmer muss nicht sonderlich groß sein oder sonstige Annehmlichkeiten bieten.

Irgendwann möchte ich mir auch noch den Traum eines kleinen VW-Busses oder eines nicht allzu großen Wohnwagens erfüllen, damit ich noch flexibler bin, die Übernachtungskosten minimieren und mir die teilweise langwierige Suche nach entsprechenden Unterkünften sparen kann. Dann macht es mir auch nichts, im „Auto“ zu schlafen. Zelten hingegen ist nicht so ganz mein Fall. Obwohl ich auch total gerne draußen bin und Abenteuer nicht scheue, finde ich im Zelt irgendwie keine Ruhe. Ich brauche einfach eine Matratze.Unterkunft

Wo übernachtest du am liebsten von Barbara von Barbaras Reisen

Ich habe im Laufe der Jahre so ziemlich alles ausprobiert, von Zelten, Wohnwagen, Wohnmobil, Sitzplatz im Zug (da kann man auch gut schlafen) oder Liegewagen, Kabine auf dem Schiff (von Fähre bis Luxus-Kreuzfahrtschiff) über Jugendherberge, Ferienwohnung bis hin zu Hotel. Alles hat seinen Reiz und alles geht, mal komfortabler, mal naturnaher, mal lauter, mal ruhiger, mal anonym, mal mit Familienanschluss.

Inzwischen weiß ich gute Hotels zu schätzen, und das ist auch meine Antwort: Ich schlafe am liebsten in einem schönen Hotelzimmer. Das Foto zeigt mein Zimmer im Intercontinental Tokyo Bay. Es hatte zwei Fenster, eins auf die Bucht von Tokio, aufs Meer und auf Brücken, das andere Fenster ging in Richtung Stadt und man sah den Tokyo Tower, der ein wenig an den Eiffelturm erinnert. Ich genieße diesen Luxus, wenn ich nach einem anstrengenden Tag mit viel Sightseeing und interessanten Erlebnissen die Möglichkeit habe, mich in einem Zimmer zurück zu ziehen. Wichtig ist mir die Lage, dafür zahle ich dann gerne etwas mehr als wenn ich nach anstrengenden Tagen noch weit fahren muss. Schöne Hotels haben Vorteile: Das Bad ist sauber, das Zimmer auch, ich habe einen Wasserkocher im Raum, um mir etwas zu trinken zu machen, das WLAN funktioniert, das Bett hat eine gute Matratze, die Handtücher sind flauschig und ich muss über nichts nachdenken, alles funktioniert. Ich kann und will mir das nicht immer leisten, aber wenn es geht und wenn ich weiß, dass die Reise stressig wird (wie kürzlich mein Wochenende in Seoul: http://barbaras-reisen.blogspot.de/2016/04/wochenende-in-seoul.html), dann genieße ich ein gutes Hotel, um mich zwischendurch zu erholen. Dann bin ich am nächsten Tag fit für das, was ich mir vorgenommen habe.

Hotelzimmer im Intercontinental Tokyo Bay

 

Vielen Dank an alle TeilnehmerInnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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