Auch dieses Jahr hat es uns mit unseren Rädern wieder nach Italien verschlagen. Diesmal standen Teile des Apenninen und der Riviera auf dem Programm.

Die harten Fakten zu den einzelnen Etappen habe ich hier zusammengestellt.

 

Start in Mailand

Der Mailänder Campingplatz ist etwa 10 Kilometer vom Bahnhof entfern. Wer nicht mit dem Rad zum Sightseeing möchte kann den Bus Linie 80 nehmen, der direkt am Campingplatz abfährt. Der Platz ist nicht ganz so nobel, wie er im Internet aussieht aber sauber. Ob es in der Nähe einen Supermarkt gibt weiß ich nicht, ist aber anzunehmen, da der Platz in einem Wohngebiet liegt. Ansonsten gibt es einen kleinen Minimarket auf dem Platz für das Nötigste. Bezahlt haben wir für zwei Personen und zwei Nächte 53,00 €.

Straße Italien

Straßenbild Mailand

Dom zu Mailand

Dom Von Mailand

Etappe 1: Mailand – Pavia

50 Kilometer

Für die ersten 10 Kilometer kannst du gut eine Stunde einkalkulieren, denn hier fährst du im mailänder Stadtverkehr, was übrigens nicht so schlimm ist, wie man sich das immer vorstellt, es dauert halt nur seine Zeit. Irgendwann geht die Straße in eine für Radfahrer gesperrte Unterführung – halt dich links, auch wenn es nicht danach aussieht, hier kannst du die Unterführung umgehen. Die restlichen 40 Kilometer verlaufen auf einer recht viel befahrenen Straße. Der Campingplatz in Pavia ist echt urig und im Ort ausgeschildert. Es gibt einen Pool und in der Nähe Bademöglichkeiten im Fluss, ein Supermarkt ist ca. 1,5 Kilometer entfern. Für eine Nacht haben wir inclusive WLAN und warmen Duschen 25,00 € bezahlt.

Heuballen

Eis

Endlich italienisches Eis

2. Etappe: Pavia – Rivergaro

70 Kilometer

Die Strecke verläuft eben auf einer gut befahrenen Straße, ruhiger wird es erst wenn man an die Trebbia kommt. Der Campingplatz liegt hinter dem Ort und ist nichts Besonderes – eben ein typisch italienischer Campingplatz und mit 56,00 € für zwei Nächte recht teuer. Ein Besuch in Rivergaro lohnt sich aber, hier gibt es auch einen Supermarkt.

3. Etappe: Rivergaro – Bobbio

30 Kilometer

 

Schwimmen Trebbia

Trebbiaufer

Bobbio

Blick auf Bobbio

Nun wird die Straße immer leerer und auch immer schöner. Es geht stetig bergan lässt sich aber gut fahren. Bobbio ist ein netter Ort mit Supermarkt. Der Campingplatz liegt etwa 1,5 Kilometer hinter dem Ort mit schönen Stellen zum Baden in der Trebbia. Er kostet 18 € für zwei Personen.

4. Etappe: Bobbio – Rovegno

35 Kilometer

Es kommen nur noch ab und zu Autos vorbei und die Strecke ist herrlich. Es geht die ganzen 30 Kilometer den Berg rauf aber man hat immer wieder sagenhafte Ausblicke auf die Trebbia. Der Campingplatz in Rovegno ist klein und einfach, er kostet 20,00 € für zwei Personen. Im Dorf gibt es einen kleinen Minimarket, allerdings geht es gut 1,5 Kilometer steil bergauf. Alternativ kann man auch in der Pizzeria am Campingplatz essen.

5. Etappe: Rovegno – Pieve

65 Kilometer

Tolle Strecke mit einigen Steigungen und einer gut 10 Kilometer langen Abfahrt. Die Tunnel sind kein Problem. Der letzte auf der Strecke ist jedoch für Fahrradfahrer gesperrt und die Umfahrung über Traso gibt es nicht mehr. Wer also nicht über Genua fahren möchte muss frühzeitig Richtung Boasi abbiegen und den Tunnel großräumig umfahren. Da wir nicht wieder den Berg hoch wollten sind wir über Genua gefahren. Da wir keinen Stadtplan hatten war es etwas chaotisch aber machbar. In Pieve geht es zum Campingplatz gute 200 Höhenmeter steil den Berg rauf. Oben angekommen kommt man auf einen netten Terrassencampingplatz mit einem Shuttlebus ins Dorf., er kostet 21,00 € pro Nacht für zwei Personen, inclusive WLAN und warmen Duschen. Einkaufen kann man auf dem Platz nur Getränke und allenfalls etwas für das Frühstück aber es gibt ein nettes Restaurant.

6. Etappe: Pieve – Chiavari  (Levanto)

35 Kilometer

Es müssen etliche Höhenmeter bewältigt werden aber man wird durch tolle Ausblicke auf die Küste entschädigt. Achtung, den Campingplatz in Chiavari gibt es nicht mehr. Da es schon recht spät war haben wir den Zug nach Levanto genommen (15,00 € zwei Personen, zwei Räder) In Levanto haben wir uns für den sehr schönen Campingplatz Aqua dulce entschieden. Levanto ist ein netter Ort und idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbiketouren. Bezahlt haben wir 25 Euro.

7. Etappe: Levanto – Manarola

45 kilometer

Die ersten 10 Kilometer geht es recht steil den Berg rauf. Anschließend wechseln sich Steigungen und Gefällstrecken ab. Die Abfahrt nach Manarola ist super. Hier, wie in der gesamten Cinque Terre gibt es keinen Campingplatz, dafür aber etliche Hostels und Hotel.

8. Etappe: Manarola – Lerici

45 Kilometer

Höhenmeter ohne Ende aber tolle Strecke. Wer sich das nicht antun möchte nimmt den Zug nach La Spezia. Der Campingplatz liegt ca. 2 Kilometer hinter Lerice an einer ganz tollen kleinen Bucht. Auf dem Campingplatz gibt es das nötigste zu kaufen. Wer jedoch richtig kochen möchte muss sich den Berg hoch nach Lerici quälen. Der Campingplatz ist toll, hat jedoch nur Stehklos. Bezahlt haben wir 25,00 Euro inklusive WLAN und warmen Duschen.

9. Etappe: Lerici – Viareggio

65 Kilometer

Auf einer Tollen Straße geht es etliche Kilometer steil den Berg hoch bis man in die Ebene um Carrara kommt. Hier geht es nur noch eben geradeaus bis nach Viareggio. Der Campingplatz liegt am Ende des Ortes. Er kostet 24,00 € und bietet alles, was man braucht. Wer nicht den teuren Markt auf dem Platz nutzen will findet ca 500 Meter entfernt einen Großen Supermarkt.

10. Etappe: Viareggio – Pisa 25

25 Kilometer

Bis zum Bahnhof geht es auf einer recht viel befahrenen Straße. Wer noch Zeit hat: Der Weg führt am schiefen Turm von Pisa vorbei.

Wie es uns auf dieser Tour ergangen ist erfährst du demnächst.