Jugendstrafrecht anschaulich unterrichten -Rezension

Rezension Jugendstrafrecht

Mobbing, ob in der realen Welt oder im Internet, Sachbeschädigung oder das sogenannte Abziehen sind Delikte, die viele Lehrer leider nur all zu gut kennen. Vielen Schülerinnen und Schülern scheint es an dem nötigen Unrechtsbewusstsein zu fehlen aber auch an einem Wissen um die Folgen ihres Handelns.

Deshalb ist das Jugendstrafrecht ein wichtiges Thema für den Sozialkundeunterricht. Stefan Hirsch hat in der Reihe Bergedorfer Unterrichtsideen eine wie ich finde sehr gute Broschüre mit dem Titel „Jugendstrafrecht anschaulich unterrichten“ veröffentlicht.

Aufgeteilt in 5 Kapitel befasst sich die Broschüre mit den Themen:

  • Leben im Rechtsstaat
  • Jugendkriminalität und ihre Ursachen
  • Erziehung und Strafe – die Besonderheiten des Jugendgerichtsgesetzes
  • Delikte und Sanktionen
  • Das Strafverfahren – Ablauf und Beteiligte.

Jedes Kapitel umfasst sofort einsetzbare Kopiervorlagen mit schülerorientierten Aufgabenstellungen und eine Lernzielkontrolle. Dabei können die Arbeitsblätter sowohl im regulären Unterricht als auch als Hausaufgabe eingesetzt werden.

Abgerundet wird der Band durch einen Lösungsteil. Ziel der Unterrichtseinheit ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur kritisch mit ihrem eigenen Verhalten auseinandersetzen, sondern auch ein Gerechtigkeitsempfinden und Unrechtsbewusstsein entwickeln und über moralische und gesellschaftliche Aspekte des eigenen Handelns nachdenken.

Dementsprechend geht es in der Reihe auch nicht in erster Linie um juristische Verfahrensweisen, sondern darum den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das Justizwesen zu vermitteln und zu erklären, wie der Rechtsstaat überhaupt funktioniert. Sie sollen die Lernenden dazu anregen, sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen. Da es sich zum Teil um sehr komplexe Zusammenhänge handelt, wurde bei den Kopiervorlagen darauf geachtet diese in für die Schülerinnen und Schüler verständliche Worte zu fasen und die Aufgabenstellung an die Lebenswelt der Jugendlichen angepasst.

 

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